|
|
|
 |
 |
GESELLSCHAFT |
21.03.2010 |
|
|
|
|
Salzburger Tafel: Versorgen statt entsorgen
Unter dem Motto "verwenden statt wegwerfen" verteilt die Salzburger Tafel Lebensmittel an soziale Organisationen. Produkte, die nicht mehr verkauft aber noch verwertbar sind, werden abgeholt und direkt zu den Abnehmern gebracht.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Wollen Lebensmittel nicht wegwerfen"
Als eine Art Drehscheibe zum Ausgleich von Überfluss und Mangel wurde der Verein "Salzburger Tafel" vor drei Jahren nach amerikanischem Vorbild gegründet.
Der Handelsriese "Metro" ist seit einem dreiviertel Jahr regelmäßiger Lieferant der Salzburger Tafel.
"Die Produkte, die wir nicht mehr verkaufen können, wollen wir nicht wegwerfen. Mit der Salzburger Tafel haben wir einen Partner gefunden, wo wir die Lebensmittel auch sozialen Zwecken zukommen lassen kann und das bringt glaube ich allen was", so Klaus Leitner, Geschäftsleiter von Metro Salzburg. Früher wurden diese Lebensmittel einfach entsorgt, sprich weggeworfen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
In der Vinzenzstube werden pro Tag bis zu 60 Menschen bekocht. |
|
|
|
Hilfe für gemeinnützige Organisationen
In der Stadt Salzburg gibt es einige Institutionen, die regelmäßig Lieferungen der Salzburger Tafel bekommen, wie zum Beispiel die Vinzenzstube der Barmherzigen Schwestern.
"Das müssen auf alle Fälle gemeinnützige Organisationen sein. Es ist ganz klar, dass damit nichts verdient werden darf. Und dann sind es meistens Institutionen, wie eben die Vinzenzstube, die keine öffentlichen Gelder bekommen, die nur von Spenden leben", sagt Doris Kiefel, die Initiatorin der Salzburger Tafel.
In der Vinzenzstube werden pro Tag bis zu 60 Menschen bekocht, vorwiegend sind es Obdachlose. Die Unterstützung durch die Salzburger Tafel hat die Versorgungssituation wesentlich verbessert.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Unterstützung ist unkompliziert und direkt
Auch die Wärmestube in Salzburg-Lehen freut sich über Lieferungen durch die Salzburger Tafel. Es sind mittlerweile gut 20 soziale Organisationen, die regelmäßig versorgt werden, je nachdem, wieviel von den Handelsbetrieben abgegeben wird.
"Es ist üblicherweise so, dass Firmen bei uns anrufen oder uns ein E-Mail schreiben, mit der Art Ware, die sie zur Verfügung haben und dem Umfang. Dann rufen wir unsere Kunden an und fragen, was sie brauchen und dann beginnen wir mit der Auslieferung", schildert Doris Kiefel.
Etwa 25 Ehrenamtliche helfen mit bei der Salzburger Tafel, um Menschen in Notlagen zu unterstützen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|