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MO | 13.02.2012
Schnaps wird in ein Glas gefüllt. (Bild: ORF)
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Destillata: Schnapsbrenner Enn ausgezeichnet
Bei der Destillata 2010, dem internationalen Wettbewerb für Schnapsbrenner, hat Bartl Enn aus Saalbach (Pinzgau) die Silbermedaille errungen. Auch der Flachgauer Brenner Josef Rieger wurde ausgezeichnet.
Gesamtsieg für jungen Oberösterreicher
Und Josef Rieger mit seiner Brennerei Primushäusl in St. Gilgen-Abersee (Flachgau) wurde in den Kreis der "Auserwählten Destillerien" aufgenommen; ebenfalls eine hohe Auszeichnung am vergangenen Wochenende.

Den Destillata Gesamtsieg, die Goldmedaille und der Titel "Edelbrenner des Jahres 2010" sicherte sich Martin Schosser aus Buchkirchen (Oberösterreich). Der junge Meisterbrenner setzte sich damit gegen 183 Produzenten aus 15 Nationen durch und folgte dem Beispiel seines Vaters Max, der in den Jahren 1995 - 1997 als unangefochtener "Schnapskönig" Österreichs galt.

Die Silbermedaille ging an den Salzburger Bartl Enn aus Saalbach-Hinterglemm, der mit seinen reintönigen, subtilen Bränden die internationale Konkurrenz hinter sich ließ und sich Schosser nur knapp geschlagen geben musste.
Mehr als 1.600 internationale Produkte
Platz drei und die Bronzemedaille der Destillata-Prämierung bester Spirituosen sicherte sich die Destillerie Pirker aus Mariazell. Das steirische Paradeunternehmen bewies damit neben der Lebkuchenproduktion auch beim Destillieren meisterliche Handwerkskunst.

Insgesamt beteiligten sich 183 Betriebe aus 15 Nationen an der heurigen Edelbrand-Meisterschaft Destillata.

Destillerien aus Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn, der Schweiz, Luxemburg, der Slowakei, Bosnien und Herzegowina, den Niederlanden, Australien, Argentinien, Neuseeland, Thailand, Südafrika und den USA stellten mehr als 1.600 Produkte der verdeckten Verkostung durch die Destillata-Fachjury. Entsprechend groß war damit auch der Konkurrenzdruck an der Spitze.
Auch deutsche Brennereien ausgezeichnet
Neben den "Edelbrennern des Jahres" Martin Schosser (Gold), Bartl Enn (Silber) und der Destillerie Pirker (Bronze) wurden weitere zehn Brennereien im "Kreis der Auserwählten Destillerien" (Teilnehmer mit der höchsten Punktezahl in der Gesamtwertung) ausgezeichnet; darunter sieben Destillerien aus Österreich:

Aus Niederösterreich Mostbaron Bernhard Datzberger von der Brennerei Seppelbauer in Amstetten; aus der Steiermark die Destillerie Heinz Jakelj aus Knittelfeld; aus Salzburg die Brennerei Primushäusl von Josef Rieger aus Abersee am Wolfgangsee; und schließlich die Tiroler Brenner Bernhard Leitner (Grins), Erwin Hupfauf vom Weindlerhof in Volders sowie aus Osttirol Elke Obkircher (Virgen) und der Bronzemedaillen-Gewinner des Vorjahres Rudolf Schwarzer aus Lienz.

Aus Deutschland platzierten sich drei Brennereien im "Kreis der Auserwählten". Neben dem "Nationensieger Deutschland" Stefan Marder und Markus Wurth (beide aus Baden-Württemberg) schaffte auch noch Gerhard Liebl aus Bad Kötzting im Bayerischen Wald den Sprung ins Spitzenfeld.
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