|
|
 |
 |
WISSENSCHAFTEN |
12.03.2010 |
|
|
|
|
Bachelor-Abschlüsse bisher wenig akzeptiert
Die Spaltung von Uni-Studien in Bachelor- und Master-Abschlüsse zeigt laut Statistik Austria auch in Salzburg keinen großen Erfolg. Bachelor als Grundstudium hat sich bei Studierenden und auf dem Arbeitsmarkt nicht etablieren können.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
80 Prozent hängen noch Master dran
Die meisten Absolventen entscheiden sich für das weiterführende Master-Studium, das dann noch einmal vier Semester dauert.
80 Prozent der Absolventen eines Bachelorstudiums im Studienjahr 2007/2008 haben unmittelbar nach ihrem Abschluss ein Masterstudium begonnen, sagt Rudolf Mosler, Vizerektor für Lehre an der Universität Salzburg: "Wir haben erst in einigen Studien tatsächlich Absolventen. Bei den vorhandenen stimmen die 80 Prozent ziemlich genau."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Aussagekräftige Bilanz noch schwierig
Die Statistik zeigt, dass der Master als wissenschaftlicher Abschluss beliebt ist, der Bachelor allein hingegen noch kein großes Ansehen genießt: "Der Bachelor auf dem Arbeitsmarkt offenbar noch nicht wirklich akzeptiert worden."
Das neue System brauche also noch Zeit, sagt Mosler. Erst in fünf bis sechs Jahren könne eine endgültige und aussagekräftige Bilanz über den Erfolg des neuen Systems getroffen werden.
Dann nämlich hätten ausreichend Bachelor-Studenten einen Abschluss und der Arbeitsmarkt Zeit, darauf zu reagieren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
salzburg.ORF.at; 10.03.10
Auch Salzburgs Studenten beteiligen sich an den europaweiten Protesten gegen die Feiern zum zehnjährigen Jubiläum des "Bologna-Prozesses". Dieser habe eine "totale Verschulung der Universitäten" gebracht, hieß es.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|