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FESTSPIELE |
10.02.2010 |
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Schmiergeldvorwurf "total ärgerlich"
Die Vorwürfe eines Unternehmers in "Salzburg heute", dass er Schmiergeld für Aufträge von den Festspielen habe zahlen müssen, sind für den kaufmännischen Chef des Festivals, Gerbert Schwaighofer, "total ärgerlich".
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"Betreffender hätte gleich kommen müssen"
Im Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten" wehrt sich Schwaighofer gegen "Pauschalverurteilungen" von Festspielmitarbeitern. Die Kontrollmechanismen der Salzburger Festspiele hätten nicht versagt. Das interne Kontrollsystem sei "kein Thema", wenn Korruption an der Schnittstelle zwischen externen Firmen und einzelnen Mitarbeitern passiere.
"Ich verstehe auch den Unternehmer nicht. Der Behauptung zufolge sollen diese Vorgänge bis in die Ära Mortier zurückreichen. Aber wenn das so ist, hätte der Betreffende gleich kommen müssen, dann hätten wir die Beschuldigten zur Rechenschaft ziehen können. Sonst machen sich auch Unternehmer strafbar", sagte Schwaighofer.
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Festspiele vergeben Bühnenaufträge um zwei Millionen Euro an Externe. |
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Kein zentraler Einkauf
Laut Schwaighofer vergeben die Festspiele im Bereich Bühnendekoration pro Jahr Aufträge im Wert von etwa zwei Millionen Euro an externe Firmen. Bei der Gebäudeverwaltung oder Instandhaltung schwanke die Größenordnung je nach aktuellem Bedarf.
Die Angebote dafür würden dezentral eingeholt: "Wir haben keinen zentralen Einkauf. Das wurde überlegt, aber es gibt gute Gründe dagegen", sagt der kaufmännische Direktor der Festspiele.
Manche benötigte Leistungen seien "so speziell, dass nur die Abteilungen selbst Angebote einholen können." Einkäufe ab einer Höhe von 7.000 Euro müssten aber von ihm selbst genehmigt werden, "geringere Beträge gehen direkt zur Finanzabteilung".
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salzburg.ORF.at
In der Festspielaffäre sind neue Vorwürfe aufgetaucht: Ein Salzburger Unternehmer sagte im "Salzburg heute"-Interview, er habe einem Mitarbeiter der Sommerfestspiele Schmiergeld zahlen müssen, um an Aufträge zu kommen.
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