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FESTSPIELE |
09.02.2010 |
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Osterfestspiele: Keine Regelung für Freikarten
Aus dem Prüfbericht über die Osterfestspiele wird jetzt ersichtlich, dass es in der Geschäftsführung keine klare Regeln für Freikarten gegeben hat. 2005 wurde zum Beispiel jedes fünfte Ticket frei vergeben.
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Bisher keine Regelung für Preisnachlässe
Die Tickets für die Götterdämmerung bei den Osterfestspielen 2010 sind längst zu kaufen, die Kartenpreise liegen zwischen knapp 250 und 660 Euro je nach Kategorie.
Wieviele Freikarten es heuer geben wird, darüber hat der ORF Salzburg am Dienstag keine Auskunft erhalten. Das deckt sich auch mit dem, was die Prüfer im Sonderbericht über die Osterfestspiele bemerken.
Bei Barkäufen im Ticketbüro war es bisher möglich den Verkaufspreis zu ändern, stellten die Prüfer fest, weil es keine Regelungen für Preisnachlässe gab. Das galt auch für Freikarten.
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Anteil an Freikarten teilweise vervierfacht. |
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2005 die meisten Freikarten vergeben
Die Zahlen aus dem Prüfbericht sprechen eine klare Sprache. So hat sich der Freikartenanteil zwischen 2000 und 2005 fast vervierfacht. 2005 lag er bei mehr als 20 Prozent aller Karten.
2005 war übrigens jenes Jahr, in dem der ehemalige technische Leiter der Festspiele die Benjamin-Britten-Oper "Peter Grimes" vorbereitet und geplant hat und dafür über eine seiner Firmen - laut Prüfbericht - 78.000 Euro kassiert haben soll.
Der Anteil der Freikarten bei den Sommerfestspielen hat zum Vergleich die zehn-Prozent-Grenze noch nie überstiegen. Eine Stellungnahme zum Thema Freikarten und Osterfestspiele war am Dienstag leider nicht zu bekommen.
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salzburg.ORF.at; 9.2.10
Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler zeigt sich "wütend und traurig über die entstandene Vertrauenskrise" gegenüber dem Festival. Die Affäre rund um Oster- und Sommerfestspiele müsse "restlos aufgeklärt" werden.
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