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DI | 14.02.2012
Lkws (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Durch Krise weniger Lkw auf den Straßen
Auf der Westautobahn bei Bergheim fahren salzburgweit die meisten Lkw. An einem Werktag haben 2008 rund 10.500 Lkw die Zählstelle passiert. Im letzten Jahr waren es aber deutlich weniger. Grund dafür ist die Wirtschaftskrise.
1.000 Lkw weniger in einem Jahr
Konkret haben im vergangenen Jahr pro Werktag gut 9.500 Lastkraftwagen die Zählstelle Bergheim auf der Westautobahn passiert, immerhin um 1.000 weniger als noch ein Jahr zuvor. Das geht aus der aktuellen Statistik des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) hervor.

Zum Vergleich: Österreichweit am meisten Lkw sind auf der Westautobahn bei Haid in Oberösterreich unterwegs. Gut 15.000 waren es 2009 an einem durchschnittlichen Werktag.

Hinter Bergheim folgen in Salzburg die Zählstelle Siezenheim auf der A1 mit knapp 8.000 Lkw pro Tag, Anif mit 7.500, deutlich dahinter liegen dann schon die Zählstellen Hallein und Gastein.
Mehr Güter auf der Schiene transportieren.
Neuerliche Verkehrslawine nach Krise?
Rund zehn Prozent weniger Lastwagen als noch 2008 wurden auf den Autobahnzählstellen im Bundesland Salzburg im letzten Jahr gezählt. Was für viele Anrainer entlang von Autobahnen eine große Belastung ist, hat ausgerechnet die Wirtschaftskrise etwas entschärft.

Der VCÖ warnt aber vor verfrühter Freude. Nach Ende der Wirtschaftskrise drohe eine neue Verkehrslawine. Damit es nicht so weit kommt, fordern die Experten des VCÖ einmal mehr, mehr Güter auf der Schiene zu transportieren, die Förderung betrieblicher Gleisanschlüsse und die Angleichung der Mineralölsteuer für Diesel auf das Niveau von Benzin.
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