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DI | 14.02.2012
Konkurs (Bild: ORF/rubra)
WIRTSCHAFT
Festspielaffäre: Firma eines Beteiligten pleite
Beim Salzburger Landesgericht wurde am Montag der Konkurs über eine Veranstaltungstechnik-Firma eröffnet, deren Geschäftsführer einer der Beschuldigten in der Osterfestspielaffäre ist. Das Unternehmen hat eine Million Euro Schulden.
Gesamtschuldenstand von einer Million Euro.
Konkurs von Finanzamt beantragt
Der Konkurs über die PV Planungs- und Veranstaltungstechnik GmbH&Co KG in Asten (OÖ) wurde auf Antrag des Finanzamts Linz gestellt - wegen 145.000 Euro Finanzschulden. Die Unternehmensbilanz weist einen Schuldenstand von einer Million Euro auf, berichtet der Alpenländische Kreditorenverband.

Der Geschäftsführer dieser Firma taucht auch in der Strafanzeige der Osterfestspiele als Beschuldigter auf: Er soll als Chef einer deutschen Eventmarketing-Firma ominöse Aufträge zu Gunsten des entlassenen technischen Direktors der Festspiele abgewickelt haben.
Zahlungen ohne Gegenleistung?
In der Anzeige der Osterfestspiele heißt es, dass Klaus K. und der PV-Firmenchef eng befreundet gewesen sein sollen. Es liege der Verdacht nahe, dass der technische Leiter der Festspiele Zahlungen an diese Firma veranlasst habe, ohne dass es Gegenleistungen für das Festival gegeben habe.

Der Schaden für die Salzburger Festspiele ließe sich derzeit noch nicht abschließend ermitteln, er dürfte aber beträchtlich sein, heißt es in der Strafanzeige.

Außerdem habe die Firma PV Planungs- und Veranstaltungstechnik technische Bühnenausstattung für die Sommerfestspiele bei einer Münchner Firma bezogen und dort nie bezahlt. In diesem Fall steht der Schaden schon fest - er liegt bei 66.500 Euro.
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