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HAHNENKAMM-ABFAHRT |
21.01.2010 |
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"Streif": Debüt für drei junge Salzburger
Mit dem zweiten Trainingslauf auf der Streif gehen am Donnerstag die Vorbereitungen für das 70. Hahnkammrennen zu Ende. Für drei Salzburger ist das Rennen heuer die Premiere auf der Streif.
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Markus Dürager, Mario Herzog, Manuel Kramer
Markus Dürager aus Altenmarkt (Pongau), Mario Herzog aus Leogang (Pinzgau) und Junioren Weltmeister Manuel Kramer aus Flachau (Pongau) fahren das Kitzbühel-Rennen zum ersten Mal.
Freitag, Samstag und Sonntag stehen Super G, Abfahrt, Slalom und Kombinationswertung auf dem Programm.
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Bisher hauptsächlich im Europacup engagiert
Drei junge Salzburger wagten sich am Mittwoch zum ersten Mal aus dem Starthaus auf dem Hahnenkamm.
Für den 19-jährigen Markus Dürager und den 23-jährigen Mario Herzog ist es nicht nur das Debüt auf der vielleicht schwierigsten Abfahrtsstrecke, sondern auch der erste Auftritt im Weltcup. Beide haben bisher nur im Europacup Erfahrung gesammelt und werden am Samstag starten.
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"In die Hocke und Vollgas geben"
Markus Dürager ist überhaupt der Jüngste unter den 62 Abfahrern und kam nach der Premiere aus dem Staunen nicht mehr heraus:
"Die Strecke ist wirklich wunderschön. Am Start hatte ich noch ein mulmiges Gefühl. Aber sobald man aus dem Starthaus geht, heißt es nur mehr antauchen, in die Hocke und Vollgas geben", schildert Dürager seine Eindrücke.
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"Strecke viel schwerer als es im TV aussieht"
Mario Herzog ist schon länger im Geschäft als Markus Dürager, musste zuletzt aber zwei Jahre wegen Knieverletzungen pausieren. Die Streif ist für den 23-jährigen auch deshalb eine besondere Herausforderung:
"Im Fernsehen schaut das vergleichsweise spielerisch aus. Immerhin starten hier die besten Abfahrer der Welt. Und in der Realität ist die Strecke viel schwerer als im Fernsehen vermittelt werden kann. Man muss da von oben bis unten mit 100 Prozent fahren, sonst riskiert man sein Leben", sagt Herzog.
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"Strecke ist schön zu fahren"
Bleibt noch Manuel Kramer, der 21-jährige Junioren Weltmeister aus Flachau. Nach den beiden Ausfällen in Lake Louise und Gröden ist es für den Super G-Spezialisten der dritte Auftritt im Weltcup, aber der erste in Kitzbühel:
"Wenn man da zum ersten Mal am Start steht und hinunter schaut, ist das schon brutal. Aber wenn man dann fährt, empfindet man es als halb so schlimm. Natürlich muss man sich etwas überwinden, aber die Strecke ist schön zu fahren."
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Im ersten Training noch großer Rückstand
Für Manuel Kramer, Mario Herzog und Markus Dürager war die Zeit im ersten Trainingslauf nur Nebensache. Die drei hatte auf den Schnellsten Rückstände zwischen sieben und neun Sekunden.
Beim zweiten Training am Donnerstag sorgte Markus Dürager dann für die Schrecksekunde des Laufs: Er stürzte kurz vor dem Ziel, blieb dabei aber unverletzt. Schnellster im zweiten Training war der US-Amerikaner Bode Miller.
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