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MO | 13.02.2012
Hochschülerschafts-Logo (Bild: APA/Gindl)
JUSTIZ
Uni-Ball: ÖH kein Selbstbedienungsladen
Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) sei kein Selbstbedienungsladen, so Vorsitzende Tatjana Markl (GRAS). Gegen die im Jahr 2008 verantwortlichen Uni-Ball-Organisatoren soll nun laut ÖH rechtlich vorgegangen werden.
"Verantwortliche zur Verantwortung ziehen"
Die Hochschülerschaft Salzburg werde sehr wohl rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einleiten. Das teilt die ÖH am Dienstag in einer Aussendung mit.

Die derzeit aktuelle GRAS-VSStÖ Exekutive werde die lückenlose Klärung dieser Causa voran treiben, so die stellvertretende Vorsitzende der ÖH, Svjetlana Vulin (VSStÖ).
Kontrollmechanismen eingerichtet
"Wir prüfen wie die damaligen Verantwortlichen auch rechtlich belangt werden können", sagt Vulin.

Außerdem seien nun Kontrollmechanismen eingerichtet worden, um die Verschwendung öffentlicher Gelder zu verhindern, sagt ÖH-Vorsitzende Tatjana Markl (GRAS).
Ball ohne Beschluss der ÖH-Exekutive
In der Uniball-Affäre hatte das Salzburger Landesgericht wie berichtet das Urteil des Erstgerichts bestätigt. Die Hochschülerschaft Salzburg muss entsprechend 35.000 Euro an mehrere Unternehmen zahlen.

Der Uni-Ball war im Oktober 2008 von der damals verantwortlichen ÖH-Exekutive ohne Beschluss veranstaltet worden. Laut Ministerium durfte die ÖH-Salzburg die offenen Rechnungen - wegen dieses fehlenden Beschlusses - nicht auszahlen und musste erst ein gerichtliches Urteil abwarten, so die ÖH in ihrer Aussendung.
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