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SALZACH |
29.10.2009 |
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Heftige Proteste gegen geplante Brücke
Nahe der Salzburger Landesgrenze, zwischen Fridolfing (Bayern) und St. Pantaleon (OÖ), ist eine neue Salzachbrücke geplant. Doch das Projekt stößt bei der Bevölkerung auf heftigen Widerstand.
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Angst vor Transitlawine
Bei einer Informationsveranstaltung am Mittwochabend in Fridolfing warnten die Bürger vor einer Transitlawine, die auch durch Salzburg röllen könnte.
"Diese Brücke dient nur den wirtschaftlichen Interessen von ganz wenigen. Die meisten Gewerbetreibenden hier in Fridolfing brauchen die Brücke nicht. Der Verkehr wird nur zu uns auf die bayerische Seite gezogen auf die B20. Einen sonstigen Vorteil sehen wir nicht. Ein paar Pendler nach Salzburg, die sonst über Laufen fahren, werden vielleicht einen kleinen Vorteil haben. Viel entscheiden ist aber, dass sich der Schwerlastverkehr erhöht und wir rechnen damit, dass Mautflüchtlinge dazu kommen", befürchtet ein Anrainer aus Bayern.
Die Salzachbrücke zwischen St. Pantaleon und Fridolfing wünscht sich vor allem die bayerischer Politik und Wirtschaft, um die Region zu stärken. Die Baukosten werden auf 35 Millionen Euro geschätzt.
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