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UNIVERSITÄT SALZBURG |
05.10.2009 |
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Debatte über Sex-Belästigung von Studentinnen
An der Universität Salzburg komme es immer wieder zu sexuellen Übergriffen von Professoren auf Studentinnen, berichtet das Nachrichtenmagazin "profil". Die Uni wehrt sich: In acht Jahren habe es drei Fälle gegeben - und da sei gehandelt worden.
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 Rektor wehrt sich dagegen, "dass hier - mehr oder weniger - junge Frauen nicht studieren könnten." |
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"Universität als Ganzer" etwas "unterstellt"
Etwa 20 bis 30 Opfer hätten sich in den vergangenen Jahren gemeldet, schreibt "profil" in seiner aktuellen Ausgabe. Wegen dieses Berichts will Rektor Heinrich Schmidinger nun das Nachrichtenmagazin klagen.
"Es geht nicht nur um meine persönliche Reputation und Ehre, weil mir ja vorgeworfen wird, ich tue nichts in einer so heiklen und so entscheidenden Angelegenheit", sagt der Rektor zum ORF, "Es geht auch um die Ehre der ganze Universität. Es wird ja der Universität Salzburg als Ganzer unterstellt, dass hier - mehr oder weniger - junge Frauen nicht studieren könnten, weil sie ununterbrochen mit einer sexuellen Belästigung rechnen müssten."
Das hält der Rektor "nicht nur für völlig übertrieben. Eine solche Behauptung ist in meinen Augen einfach ungeheuerlich und die können wir nicht auf uns sitzen lassen."
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"Drei Fälle" in acht Jahren als Rektor
Für Schmidinger ist "jeder Fall einer sexuellen Belästigung ein Fall zuviel. Aber wir sind eine große Universität - wir haben 2.000 Angestellte, wir haben jetzt dann wahrscheinlich 16.000 Studierende. Dass es da immer wieder auch zu so etwas kommen kann, ist leider so."
In seinen bisher acht Jahren als Universitäts-Rektor "hat es drei Fälle gegeben, wo eindeutige Beweise da waren, wo's nicht mehr nur um Gerüchte oder Unterstellungen ging", betont Schmidinger, "da haben wir sofort reagiert."
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Keine weiteren Fälle, "wo Beweise auf dem Tisch wären." |
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Wer Studentinnnen belästigt, "muss gehen"
Wer eine Studentin sexuell belästigt, "muss von der Universität gehen. Mit dieser Konsequenz muss er rechnen", betont der Rektor. Das sei in den drei Fällen auch passiert.
"Ich weiß von keinem Fall momentan, wo wirkliche Beweise auf dem Tisch wären, weil wenn das der Fall wäre, würde ich auf der Stelle handeln."
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salzburg.ORF.at
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