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SOZIALES |
27.09.2009 |
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Kein Anstieg bei Down-Syndrom erkennbar
Rund 80.000 Babies werden pro Jahr in Österreich geboren, davon 120 mit Down-Syndrom. Das ändere sich kaum, trotz höheren Alters vieler Mütter als Risiko-Faktor. Das wurde bei einem Kongress in Salzburg bekannt.
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Ab 35 mit erhöhtem Risiko
In Salzburg treffen diese österreichweiten Erfahrungen allerdings nicht unbedingt zu, sagt der Leiter der Pränatalmedizin im Landeskrankenhaus, Horst Steiner.
Er referierte bei einer Fachtagung zum Thema Down-Syndrom im Bildungshaus St. Virgil: "Ab 35 Jahren Lebensalter bei der Mutter steigt das Risiko einer genetischen Erkrankung beim Kind deutlich an. Da ist die Trisomie 21 - das Down-Syndrom - die häufigste Diagnose von allen Chromosomen-Anomalien."
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Mehr ältere Gebärende, kein Down-Anstieg
Er habe aber nicht den Eindruck, dass mehr Down-Syndrom-Kinder geboren werden als früher, betont Steiner: "Obwohl das aufgrund der Altersstruktur der Schwangeren mit immer mehr Älteren eigentlich der Fall sein müsste."
Rund ein Drittel aller schwangeren Frauen lasse sich auf Down-Syndrom-Risiko untersuchen.
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salzburg.ORF.at; 26.09.09
Das Gesetz, das die Abtreibung von behinderten Babys bis zum Tag vor der Geburt straffrei stellt, sollte vom Nationalrat neu diskutiert und konzipiert werden. Das fordert nun Salzburgs Erzbischof Alois Kothgasser.
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