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PONGAU |
14.05.2009 |
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Bessere Kaufkraft durch "Regionalcard"
Die Kunden und damit die Kaufkraft in der Region halten, das ist das Ziel der "Digitalen Regionalcard". In Altenmarkt (Pongau) wurde vor wenigen Monaten mit dem Pilotprojekt gestartet. Einheimische will man so stärker an regionale Geschäfte binden.
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Karte funkioniert über Bankomatkasse
3.500 Magnetkarten hat die Gemeinde Altenmarkt vor wenigen Monaten an die Einwohner verschickt. Mit dieser Karte ist der Zutritt zum Altenmarkter Recyclinghof möglich. Sie dient aber auch als Kundenkarte für jene, die sich freischalten lassen.
Die Magnetkarte funktioniert über die normale Bankomatkasse und erfordert weder für Firmen noch für Kunden einen größeren Aufwand, sagt Christian Harml, Initiator und Entwickler des Projektes.
Der Kunde erhält für jeden Einkauf über die Bankomatkasse einen Rabatt, doe so angesammelten Gutschriften können wieder bei den Unternehmen vor Ort eingelöst werden.
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"Es ist aber auch so, dass Gewerbe und Handwerk durchaus auch Partner sind, genauso wie Hotellerie und Gastronomie." |
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Handel als wichtigster Partner
"Es ist schwerpunktmäßig so, dass natürlich überwiegend der Handel der klassische Akzeptanzpartner dafür ist. Es ist aber auch so, dass Gewerbe und Handwerk durchaus auch Partner sind, genauso wie Hotellerie und Gastronomie, die ja dementsprechend gegenseitig sehr stark davon profitieren", erklärt Harml.
800 Personen haben die Magnetkarte in Altenmarkt bereits freischalten lassen, zurzeit beteiligen sich 27 örtliche Betriebe. Informationen über die bereits erzielten Rabatte bekommt der Kunde in Altenmarkt entweder direkt über die Bankomatkasse oder über die Website der Werbegemeinschaft.
Der ÖVP Wirtschaftsbund unterstützt das Pilotprojekt finanziell, sagt Wirtschaftsbunddirektor Franz Riedl: "Dieses Projekt ist ein wichtiger Beitrag, um den klein- und mittelständischen Unternehmen außerhalb der Ballungsräume Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten."
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"Nur wenige können Kaufkraft an Ort binden"
Beim Kaufkraftabfluss müsse gegengesteuert werden,ergänzt Wirtschaftsbund-Obmann Julius Schmalz und nennt Zahlen aus einer Studie:
"Ein Viertel, der 44 untersuchten Salzburger Orte, kann nur zehn Prozent der Kaufkraft ihrer Bevölkerung an den Ort binden. Vor allem ist da der Lungau betroffen und ich musste gerade mit großem Bedauern feststellen, dass in Unternberg vor wenigen Wochen das letzte Geschäft zugesperrt hat und das geht weiter."
Regionalcard-Entwickler Christian Harml arbeitet bereits an weiteren Projekten für Zell am See, die Region Neumarkt, Tamsweg und Schladming.
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