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TIERE |
03.05.2009 |
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Reptilienschau weicht Verbot aus
Die Reptilienschau "Anaconda" wurde in Salzburg wegen des strengeren Tierschutzgesetzes verboten. Jetzt gastiert die Wanderausstellung wenige Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt - im bayerischen Freilassing.
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Echsen, Schlangen, Schildkröten, Spinnen. |
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300 Tiere werden gezeigt
Schlangen, Schildkröten, Echsen und Spinnen werden in den Terrarien der Wanderausstellung gezeigt. 300 Tiere werden insgesamt mitgeführt. Pro Auftrittsort gastiert die Schau jeweils drei Tage lang.
Aus tierschutzrechtlichen Gründen wurde diese Reptilienschau in Innsbruck und auch in Salzburg untersagt: "In Österreich ist es verboten worden, weil einfach der ständige Transport für diese Tiere, die besonders emfpindlich zum Beispiel auf Erschütterungen sind, vom Frühjahr bis zum Herbst eine große Belastung darstellt", sagt Salzburgs Tierschutz-Ombudsmann Alexander Geyrhofer.
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Verbot "in Österreich das erste Mal"
"Jedes Land macht sich Sorgen um die Tiere und muss auch diese Tierschutzgesetz einhalten", sagt Ausstellungs-Organisator Jeffrey Bügler, "Allerdings verstehe ich nicht ganz, warum sich Österreich sich das Österreich so in dieser Norm erlaubt. Wir waren in Deutschland, wir waren in Polen, wir in den Niederlanden, wir waren in Dänemark. Und wir hatten nirgends irgendein Problem, in dem Sinne, dass wir nicht ausstellen durften. Das war mit Österreich das erste Mal."
Das deutsche Tierschutzgesetz ist hier weniger streng. Wanderausstellungen mit Tieren sind erlaubt.
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Organisator: Haben 20 Jahre alte Schlange. |
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Behörden kritisieren Haltung
Die Salzburger Behörden begründen das Verbot der Ausstellung mit nicht artgerechter Haltung in teilweise zu kleinen Behältnissen - das verursache den Tieren Stress.
"Die Schlange haben wir jetzt fast 20 Jahre und sie ist zu einer der größten Schlangen Europas geworden", argumentiert dagegen Organisator Bügler, "Also dass den Tieren der Transport zu stressig wäre, kann ich nicht bestätigen."
Tiere, die so gehalten werden, müssten überhaupt beschlagnahmt werden - davon ist auch die Österreichische Tierrettung überzeugt.
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Doppelköpfige Schildrköte: Effekthascherei?
Als besondere Sensation preisen die Aussteller eine doppelköpfige Schildkröte an. Für Tierschutz-Ombudsmann Geyrhofer ist das Effekthascherei: "Es hat mich persönlich sehr an frühere Zeiten erinnert, an das Mittelalter, wo nicht Tiere, die missgebildet waren, ausgestellt worden sind, sondern auch Menschen."
Es sei keine Missbildung, sondern eine Laune der Natur, kontern die Aussteller.
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