Kran-Lastwagen kappt Westbahn-Oberleitung Zwischen Bruck an der Glocknerstraße und Zell am See (Pinzgau) hat ein Kranlastwagen die Oberleitung der Westbahnstrecke gekappt. Verletzt wurde niemand. 15 Zugfahrgäste wurden wegen des Vorfalls eingeschlossen.
Aussteigen war wegen der herabhängenden Leitung zu gefährlich
15 Fahrgäste eine Stunde lang eingeschlossen Nach Angaben der ÖBB hatte der Lkw-Lenker vergessen, den Kran einzufahren. Gegen 12.40 Uhr kappte er beim Eisenbahnübergang Fischhorn die Oberleitung. Die Westbahn wurde an der Stelle unterbrochen. Auch der Bahnübergang musste gesperrt werden.
Ein herannahender Zug blieb gerade noch rechtzeitig vor dem Übergang stehen. Die 15 Fahrgäste mussten über eine Stunde in den Waggons bleiben. Das Aussteigen war zu gefährlich, weil die gerissene Oberleitung möglicherweise noch Teile des Gleiskörpers unter Starkstrom setzte. Erst als die Erdung sichergestellt war, konnten die Fahrgäste den Zug verlassen.
Stundenlange Sperre Für die übrigen Züge auf der Strecke wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Bahnstrecke konnte erst gegen 19.00 Uhr wieder freigegeben werden.
Bei der zweigleisigen Strecke wurden durch den Unfall beide Oberleitungen beschädigt. Eine der beiden wurde wieder einsatzfähig gemacht. Bei der anderen werden die Reparaturarbeiten länger dauern, sagt ÖBB-Sprecher Johannes Gfrerer. Auch die Schrankenanlage trug schwere Schäden davon.
salzburg.ORF.at; 24.4.09
Wegen eines gebrochenen Kanalgitters musste Freitagvormittag die Tauernautobahn (A10) in Richtung Villach bei Eben (Pongau) eineinhalb Stunden lang gesperrt werden. Der Stau war bis zu fünf Kilometer lang.