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DI | 14.02.2012
Arbeiterin bei MACO (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Umfrage: Krise erfasst Salzburger Industrie
Die weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen haben in den ersten Monaten auch die Salzburger Industrie mit einiger Verzögerung erfasst. Das zeigt die jüngste Konjukturumfrage der Industriellenvereinigung bei ihren Mitgliedsbetrieben.
Im Herbst waren noch 40 Prozent mit der Auftragslage zufrieden.
Auftragslage nur noch bei vier Prozent gut
Nur vier Prozent der befragten Industriebetriebe bezeichnen die aktuelle Lage in ihren Auftragsbüchern als gut. Ähnlich schwach sind auch die Werte bei der Frage nach den Exportaufträgen.

Wie dramatisch sich das Bild innerhalb kürzester Zeit gewandelt hat zeigt eine Zahl: im vergangenen Herbst hatten noch 40 Prozent der Salzburger Industriellen die Auftragslage als gut geschildert.
Viele rechnen mit Verbesserung
Die Umfrage zeigt aber auch, dass die Unternehmen die Zuversicht noch nicht verloren haben. Mehrheitlich wird angenommen, dass die Auslastung der Produktion und auch die Zahl der Beschäftigten nicht noch weiter sinken werden. Knapp 30 Prozent rechnen sogar mit einer Verbesserung der Produktion.
Unternehmen müssen flexibel reagieren
Ende diesen Jahres dürfte die Talsohle der Krise ereicht werden, zeigt sich Salzburgs Industriellenpräsident Rudolf Zrost optimistisch. Ganz entscheidend sei, dass die Unternehmen möglichst flexibel auf den Nachfrageschwund reagieren können.

An der Konjukturumfrage der Industriellenvereinigung haben sich 35 Salzburger Betriebe mit knapp 25.000 Mitarbeitern beteiligt.
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