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WIRTSCHAFT |
21.04.2009 |
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Einkommenskürzungen bei Wüstenrot
Langjährige Mitarbeiter von Wüstenrot sollen jetzt auf Teile ihres Einkommens und auf Vorrückungen verzichten - freiwillig, betont die Geschäftsleitung. Die Gewerkschaft kritisiert dagegen Kündigungsdrohungen.
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"Gehaltshöhen, die weit über dem Markt liegen." |
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100 von 1.400 Mitarbeitern betroffen
Von den Vertragsverschlechterungen sind rund 100 der 1.400 Wüstenrot-Mitarbeiter betroffen- Drei Viertel von ihnen sind bereits auf die schlechteren Bedingungen umgestiegen - unter Druck, kritisiert die Gewerkschaft.
Wüstenrot-Generaldirektorin Susanne Riess-Passer versteht die Aufregung "überhaupt nicht": "Es geht hier ausschließlich um eine Gruppe von Mitarbeitern, die Regelungen haben aus einer Zeit, die ihnen ermöglicht hat, in Gehaltshöhen vorzurücken, die nicht nur weit über dem Wüstenrot-Mitarbeiterniveau liegen, sondern auch weit über dem Markt - vom Kollektivvertrag ganz zu schweigen."
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16. Gehalt und Vorrückungen abgeschafft
Konkret geht es um die Abschaffung der automatischen Vorrückungen und des 16. Gehalts sowie die Umwandlung der Bezahlung über Kollektivvertrag in eine Zulage.
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"Eingriff in bestehenden Dienstvertrag". |
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Bis zu ein Fünftel weniger Einkommen
Das seien auf längere Sicht immerhin bis zu 20 Prozent Einkommensverlust, betont Gewerkschafter Gerald Forcher: "Wir werfen uns hier mit Sicherheit nicht für die Falschen auf die Schienen, weil ja die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grundsätzlich tatsächlich bereit sind, an Einsparungsmaßnahmen teilzunehmen."
Die Gewerkschaft bemühe sich um die Einhaltung der Rechte für alle Mitarbeiter, ergänzt Forcher: "Wir haben bei Wüstenrot einen Eingriff in einen bestehenden Dienstvertrag. Und eine Abänderung eines bestehenden Dienstvertrages kann nur dann stattfinden, wenn beide Seiten damit einverstanden sind."
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Riess-Passer: "Keine Salamitaktik"
Die jetzigen Kürzungen könnten nur der Auftakt für weitere Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Mitarbeiter sein, fürchtet die Gewerkschaft.
Generaldirektorin Riess-Passer widerspricht: "Es gibt keine Salamitaktik. Wenn man sich ansieht, was in anderen Unternehmen im Lande passiert mit Kurzarbeit und Freisetzungen im großen Umfang. Sowas gibt's bei Wüstenrot nicht, wird es auch in Zukunft nicht geben."
Die Gewerkschaft will jedenfalls jede Änderungskündigung bei Wüstenrot vor Gericht bringen.
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salzburg.ORF.at; 30.12.08
Der Vorstand von Wüstenrot ist in einer Hauptversammlung der Gesellschafter ermächtigt worden, das Eigenkapital der Bausparkasse um bis zu 100 Mio. Euro aus der staatlichen Bankenhilfe aufzustocken.
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