|
|
 |
 |
WIRTSCHAFT |
25.02.2009 |
|
|
|
|
Frauen bei Firmengründungen im Vormarsch
Salzburg gilt weiter bei Jungunternehmern und Firmengründern als gutes Pflaster: 56 von 1.000 Bewohnern machen sich hier selbständig. Und viele sind geschäftlich erfolgreich.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Viele erfolgreiche Betriebsgründungen
Zwei Drittel aller Jungunternehmen gibt es im Bundesland Salzburg auch nach sieben Jahren noch. Die Statistik der Wirtschaftskammer weist für 2008 insgesamt 1.819 echte Unternehmensgründungen aus. Es dominieren dabei die Sparten Gewerbe und Handel.
Es sind immer mehr Frauen, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen. Knapp 40 Prozent der neuen Firmen sind im Vorjahr von Frauen gegründet worden.
Der Anteil jener, die sich wegen langer Arbeitslosigkeit oder auf Druck des Arbeitsmarktservice entschließen, ein eigenes Unternehmen zu gründen, sei wesentlich geringer als vielfach angenommen, schildert Peter Kober vom Gründerservice der Wirtschaftskammer.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Förderungen gemeinsam mit AMS
Erstmals liegen dazu nun Ergebnisse einer Studie vor, sagt Kober: "Das waren 5,1 Prozent. Natürlich merken wir täglich in der Beratung, dass Menschen, die langzeitarbeitslos oder schwer vermittelbar sind, aus einer Verzweiflung heraus die Selbständigkeit versuchen. Das ist für uns als Berater das Sensibelste. Diese Menschen beraten wir sehr ausführlich. Und in Zusammenarbeit mit dem AMS gibt es hier durchaus Fördermöglichkeiten."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Viele sehen nach Umsatz-Prognose klarer
Wenn die Voraussetzungen fehlen, wird allerdings Möchtegern-Unternehmern auch abgeraten selbständig zu werden: "Die wichtigste Entscheidungsgrundlage ist die Planrechnung. Da wird dann ein Mindestumsatz errechnet. Und für die meisten ist das ein Aha-Erlebnis. Denn Umsatz ist nicht gleich Gewinn. Wir raten etwa 20 Prozent der Interessierten dann eher ab."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Rund 20 Prozent wird abgeraten
Für Unternehmersgründer gibt es eine ganze Palette von Förderungen. Andererseits seien Banken bei der Vergabe von Krediten an Jungunternehmer vorsichtiger geworden, betont Kober: "Diese verlangen vermehrt und ganz deutlich diese Planrechnungen und ein Marketing-Konzept."
Die Mitarbeiter des Gründerservice in der Wirtschaftskammer haben 2008 rund 1.100 Beratungenfür angehende Jungunternehmer durchgeführt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|