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LAWINENGEFAHR |
24.02.2009 |
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Warnstufe fünf im Norden Salzburgs
Dienstagfrüh hat die Lawinenwarnzentrale Salzburg für die nördlichen Regionen Salzburgs die Warnstufe fünf festgelegt, die höchste. Von sportlichen Aktivitäten abseits von Pisten wird dringend abgeraten.
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Am Montag gab es im bundesweiten Überblick nur in den Ybbstaler Alpen die Warnstufe fünf, seit Dienstagfrüh zieht sich diese Zone über die niederösterreichischen, oberösterreichischen Voralpen, das Salzkammergut in die nördlichen Landesteile Salzburgs. |
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Kleinere Staublawinen bei mäßiger Steilheit
Die Schneemengen in der Osterhorngruppe, im Salzkammergut und Teilen der Nördlichen Kalkalpen um die Stadt Salzburg seien laut langjährigen Statistiken nur alle sieben Jahre so hoch wie derzeit, sagte Michael Staudinger von der Lawinenwarnzentrale zu salzburg.ORF.at
Der Schneefall der vergangenen Nacht sei sehr locker und liege nun auf einem festeren Untergrund der vergangenen Tage.
Dadurch komme es schon in mäßig steilem Gelände um die 30 Grad stellenweise zur Selbstauslösung von (bisher kleineren) Staublawinen.
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 Stand der Lawinen-Warnstufen, 24. Februar 2009, 9.00 Uhr. Bild: lawinen.at
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Einzugsbereiche von Schneebrettern und Staublawinen sind bei Warnstufe 5 sehr unberechenbar und derart groß, dass Unternehmungen abseits von Pisten nicht zu verantworten sind. |
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Keine Ski- oder Snowboard-Touren
Bei Warnstufe 5 wird Wintersportlern von Experten dringend und generell abgeraten, abseits von gesicherten Pisten aufzusteigen oder abzufahren. Von Ski-, Snowboard- oder Schneeschuhtouren wird dringend abgeraten.
Völlig unabhängig von Hangneigungen, wie sie bei geringeren Warnstufen für Tourenplanungen wichtig sind: "Bei Warnstufe 5 sollte man keinerlei Skitouren mehr gehen", rät Experte Michael Staudinger: "Die Einzugsbereiche von Schneebrettern und Staublawinen können derart groß sein, dass auch mit guter Planung das Risiko nicht zu verantworten ist."
Warnstufe 5 bedeute auch, dass sehr untypische und große Lawinen abgehen können, in Bereichen, wo es sonst nur Schneerutsche gebe, sagt Staudinger: "Der Winter mit seiner Pracht ist noch lang genug, wer Urlaub hat sollte beim Fünfer zu Hause bleiben oder könnte in die Sauna gehen."
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Mehrere hundert Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft. |
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Verkehrsverbindungen gesperrt
Norbert Altenhofer, Katastrophenreferent der Landesregierung, hat die behördlichen Schritte eingeleitet, die bei Warnstufe 4 an der Schwelle zur Stufe 5 nötig sind:
"Die Züge des Bundesheeres für Lawineneinsätze sind in erhöhter Alarmbereitschaft. Neben dem Bundesheer gilt das auch für Bergrettung, Rotes Kreuz. Das sind mehrere hundert Einsatzkräfte."
Einige Verkehrsverbindungen sind in Salzburg wegen Lawinengefahr gesperrt, zum Beispiel die Felbertauernstraße zwischen Mittersill und Matrei. Den aktuellen Stand hören Sie zu jeder halben und vollen Stunde in ORF Radio Salzburg.
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oesterreich.ORF.at; 24.02. 09
Weite Teile Österreichs versinken im Schnee, die Lawinengefahr ist groß. In der Steiermark wurden Häuser evakuiert, es gibt zahlreiche Straßensperren.
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salzburg.ORF.at; 24.02. 09
Bei Dienten (Pinzgau) ist eine Lawine auf ein Teilstück der Hochkönigstraße (B 164) abgegangen sein. Nach ersten Informationen soll es keine Verschütteten geben.
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23.02. 09
In Rauris (Pinzgau) ist Montagmittag eine Lawine auf eine Piste der Hochalmbahnen abgegangen. Acht Skifahrer wurden mitgerissen, zwei von ihnen verschüttet. Alle konnten unverletzt geborgen werden.
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