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MI | 11.04.2012
Landtagswahl 2009 (Bild: ORF)
POLITIK
Der Wahlsonntag am 1. März
In Salzburg werden Landtag, Gemeinderäte und Bürgermeister am 1. März neu gewählt. Erstmals sind auch Jugendliche ab 16 Jahren wahlberechtigt - für welche Parteien sie sich entscheiden, wird mit Spannung erwartet.
386.068 Wahlberechtigte
183.971 Salzburger und 202.097 Salzburgerinnen können bei der Landtagswahl ihre Stimme abgeben. Davon sind rund 12.000 zwischen 16 und 18 Jahre alt.

Bei der Gemeinderatswahl in den 119 Gemeinden Salzburgs sind auch EU-Bürger mit Hauptwohnsitz wahlberechtigt - hier gibt es erstmals über 400.000 potenzielle Wähler.
Der Salzburger Landtag (Bild: ORF)
Bei der Wahl 2004 hatten die Sozialdemokraten einen deutlichen Sieg eingefahren.
Umfragen: SPÖ und ÖVP näher zusammen
Bei der Wahl vor fünf Jahren löste die SPÖ die ÖVP als Landeshauptmann-Partei ab: Gabi Burgstaller (SPÖ) überholte Franz Schausberger (ÖVP) klar. Die Sozialdemokraten kamen 2004 auf 45 Prozent der Stimmen, die Volkspartei auf knapp 38 Prozent.

Für den Wahlgang heuer sehen die Meinungsumfragen nach wie vor die SPÖ mit Burgstaller vor Wilfried Haslauer mit der ÖVP. Allgemein wird allerdings erwartet, dass der Abstand zwischen den beiden Großparteien schrumpft.

Mit Spannung wird erwartet, wie die Freiheitlichen abschneiden, die 2004 herbe Verluste einstecken mussten. Unklar ist auch, ob das BZÖ den Sprung in den Landtag schafft.
Ergebnis der letzten Landtagswahl
Ergebnis der Salzburger Landtagswahl 2004 (Bild: APA)
Fast nur gleiche Gesichter wie 2004.
Kaum Veränderung bei Spitzenkandidaten
Gegenüber der Landtagswahl 2004 gibt es bei den Spitzenkandidaten der Parteien kaum Veränderungen: Gabi Burgstaller (SPÖ), Karl Schnell (FPÖ) und Cyriak Schwaighofer (Grüne) standen auch schon vor fünf Jahren an der Spitzen ihrer Liste.

Auch Wilfried Haslauer (ÖVP) trat 2004 bereits an - als Co-Kandidat mit Franz Schausberger. Einziger neuer Spitzenkandidat einer Landtagspartei ist Markus Fauland für das BZÖ. Diese Partei gab es 2004 noch nicht.
Spitzenkandidaten der Regierungsparteien
Spitzenkandidaten der Regierungsparteien (Bild: APA/Neumayr)
Spitzenkandidaten der Opposition
Die Spitzenkandidaten der Opposition (Bild: APA/Neumayr)
Wahlplakate (Bild: www.neumayr.cc) Wahlkampf ohne Kontroversen
Im Landtagswahlkampf gab es kein großes Hauptstreitthema - einige Kommentatoren sprachen von einem "Kuschelwahlkampf". Die SPÖ stellte Burgstaller in den Vordergrund, die ÖVP warb mit ihrem "Team für Salzburg".

Erst in der Schlussphase des Wahlkampfes schoss sich Haslauer auf die SPÖ ein: Diese verschweige, dass inn der Landeskasse eine Lücke von rund 50 Mio. Euro zu erwarten sei.

Der Hauptslogan der FPÖ war "Heimatland in Heimathand", die Grünen warben mit der Ökoenergiewende. Das BZÖ affichierte großformatig "Salzburg ist mehr".
Einfahrt zum Schloss Mirabell (Bild: ORF/G.H.) Stadt Salzburg: SPÖ will Mehrheit verteidigen
In der Landeshauptstadt Salzburg regiert Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) seit 1999. Seine SPÖ hatte in der abgelaufenen Legislaturperiode eine sichere Mehrheit - sie war 2004 nur knapp unter der Absoluten geblieben.

Die SPÖ will diese für sie komfortable Position verteidigen. Die Volkspartei will dagegen "mehr ÖVP ins Rathaus".
Gemeindeamt (Bild: ORF) Die spannendsten Gemeindewahlen
Aber nicht nur der Landtag wird gewählt, sondern auch alle Gemeindevertretungen und Bürgermeister. Hier gibt es sehr unterschiedliche Ausgangssituationen. In salzburg.ORF.at haben wir uns die interessantesten aus den Bezirken des Landes herausgepickt - ein Überblick.
Langweiliger Wahlsonntag.
Nur ein Kandidat in 23 Gemeinden
In 23 Salzburger Gemeinden steht bei der Bürgermeister-Direktwahl am 1. März nur ein Kandidat zur Verfügung. Die Bürger können also nicht "wählen" im Sinne von Auswahl, sondern nur mit Ja oder Nein abstimmen.
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