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POLITIK |
02.02.2009 |
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Bürgerliste macht sich für Voggenhuber stark
Die Bürgerliste in der Stadt Salzburg hat am Montag an die grüne Bundesparteichefin Eva Glawischnig appelliert, Johannes Voggenhuber doch noch auf die Liste für die Europawahl zu setzen.
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Ausschluss "völlig aberwitzig"
Voggenhuber hat seine politische Karriere ja bei der Bürgerliste gestartet. Er war österreichweit der erste Grünpolitiker, der in eine Regierung einzog - als Stadtrat in Salzburg.
Die jetzige Vorgehensweise Glawischnigs bei der EU-Wahllistenerstellung sei kein Zeichen von Stärke, kritisiert Bürgerlisten-Chef Johann Padutsch. Der Ausschluss Voggenhubers sei angesichts seiner zahlreichen Unterstützer demokratiepolitisch "völlig aberwitzig".
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Hoffen auf Umdenken
Zudem ist es für Padutsch "völlig absurd, diese Gelegenheit zur maximalen Erfolgsausschöpfung bei der Europawahl auszulassen." Schließlich hätte im Fall der Kandidatur Voggenhubers auch das Lager von Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek stärker mobilisieren müssen.
Der grüne Parteichef in der Stadt Salzburg hofft noch auf ein Umdenken: "Es ist noch nicht aller Tage Abend und der Juni ist noch weit." Glawischnig solle erkennen, "dass es auch ein Zeichen der Stärke wäre, wenn jetzt von ihr ein Signal kommt."
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salzburg.ORF.at; 1.2.09
Johannes Voggenhuber gibt seinen Kampf um einen Listenplatz auf der grünen Kandidatenliste für die Europawahl im Juni auf. Gegenüber der APA betonte Voggenhuber er müsse das Nein des Bundesvorstandes akzeptieren.
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