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Sahara-Geiseln |
04.11.2008 |
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Erste Details zur Zeit in Gefangenschaft
Acht Monate hielt man die ehemaligen Sahara-Geiseln in der Wüste fest. Nun werden immer mehr Details über ihre Gefangenschaft bekannt. Die erste Woche mussten die beiden Halleiner auf dem Boden liegend verbringen, berichtet der "Kurier".
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Kartenspiel war einzige Ablenkung
Mit eigenen Geländewagen hatten die rund 60 Geiselnehmer die beiden Halleiner umzingelt. Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber mussten die erste Woche liegend, auf nur vier Quadratmetern, verbringen. Zu essen gab es oftmals Gazellenfleisch.
Dann wurden in der Nacht mit den bestens organisierten Geiselnehmern "enorme Wegstrecken" zurückgelegt. Einzige Ablenkung sei ein Kartenspiel gewesen, das ihnen die Entführer aber wegnehmen wollten, weil radikale Muslime bildliche Darstellung von Menschen ablehnen. Aber die Halleiner durften die Karten behalten, schreibt der Kurier.
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Die Geiselnehmer hätten mit Kloiber kein Wort gewechselt. |
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Entführer vermieden Augenkontakt mit Kloiber
Die zwei Schäferhunde der Halleiner seien von den Entführern erdrosselt worden. Gegen Andrea Kloiber habe es zwar keine Übergriffe gegeben, doch die Geiselnehmer hätten mit Kloiber - als Frau und "Ungläubige" - nicht ein Wort gewechselt und sogar Augenkontakt vermieden, heißt es in dem Zeitungsbericht.
Sandstürme seien in Sekundenschnelle aufgetaucht, die Flut nach einem Gewitter hätte die Geiseln fast ertränkt.
Wo sich Kloiber und Ebner jetzt aufhalten, wird geheim gehalten. Ob, wann und wo sie an die Öffentlichkeit treten, werde erst entschieden, sagt ihr Sprecher.
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salzburg.ORF.at; 3.11.08
Andrea Kloiber und Wolfgang Ebner haben Montagmittag das Heeresspital in Wien verlassen und dürften nach Salzburg zurückgekehrt sein. Wohin die beiden ehemaligen Geiseln tatsächlich gebracht wurden, wird aber geheim gehalten.
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Mehr dazu auch in ORF.at
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