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KLOIBER & EBNER |
03.11.2008 |
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Debatte um Lösegeld für Sahara-Geiseln
Für die Freilassung der Halleiner Sahara-Geiseln Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber sei über Stiftungen sehr wohl Lösegeld bezahlt worden - das berichtet "Der Standard". Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) dementiert das weiter.
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Geld über Umwege nach Mali
Nach dem Bericht im "Standard" soll das Geld über Stiftungen aufgebracht worden und dann über Umwege nach Mali geflossen sein. So könne sich Österreich darauf berufen, nicht gezahlt zu haben.
Außenministerin Plassnik dementierte das am Sonntag neuerlich: "Dass es hier jede Art von Gerüchten geben würde, liegt in der Natur der Sache. Das ist bei jeder Geiselnahme der Fall", sagte sie zu den Salzburger Nachrichten. Die Befreiung sei jedoch durch "den geduldigen Aufbau eines ganzen Gewebes von Kontakten und Informationen" und nicht durch eine rasche Geldzahlung erfolgt.
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Bis zu 20.000 Euro pro Person. |
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Ministerium könnte Schadenersatz verlangen
Nach dem Konsulargebührengesetz könnte das Außenministerium von Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber Schadenersatz verlangen: Für Personal-, Hotel- und Telefonkosten des Teams rund um Sonderbotschafter Prohaska in Mali könnten bis zu 20.000 Euro pro Person in Rechnung gestellt werden.
Voraussetzung dafür ist aber, dass sich herausstellt, dass sich die beiden Halleiner grob schuldhaft in ihre missliche Lage gebracht haben und Reisewarnungen des Außenamts zu wenig beachtet haben.
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Angehörige halten sich bedeckt
Nun muss geklärt werden, wie und wo genau Ebner und Kloiber entführt worden sind. Dazu sind Gespräche mit dem Paar geplant.
Die Angehörigen des Halleiner Touristenpaars hielten sich dazu am Sonntag bedeckt. Bernhard Ebner, der Sohn Wolfgang Ebners sagte: "Ich glaube, es wird noch sehr viel Zeit für uns alle bleiben, herauszufiltern, inwieweit eventuell wirklich Eigenverschulden daliegt oder nicht. Aber man muss wirklich sagen, es fahren sehr viele Leute da in das Gebiet."
Dass sein Vater leichtsinnig gehandelt habe, dementierte Ebner.
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news.ORF.at; 2.11.08
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salzburg.ORF.at; 2.11.08
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