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KLOIBER UND EBNER |
02.11.2008 |
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Geiseln von Entführern "nicht misshandelt"
Die beiden befreiten Sahara-Geiseln Andrea Kloiber und Wolfgang Ebner aus Hallein seien von den Geiselnehmern nicht misshandelt worden. Das sagten die Angehörigen Sonntagvormittag nach einem ersten Treffen mit den Zurückgekehrten.
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Bei Pressekonferenz Sonntagmittag. |
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Familienmitglieder erleichtert
Während die befreiten Halleiner Sahara-Geiseln Kloiber und Ebner im Militärkrankenhaus in Wien-Stammersdorf untersucht werden, gingen ihre Familien Sonntagmittag erstmals an die Öffentlichkeit. Einige Familienmitglieder hatten Samstagabend bereits Kontakt mit den beiden. Bernhard Ebner besuchte seinen Vater im Spital.
Glücklich, erleichtert und mit einem Strahlen in den Augen - so traten die Angehörigen vor die Medien.
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"Es geht ihnen körperlich sehr gut"
Bernhard Ebner schildert die erste Begegnung nach 252 Tagen Geiselhaft seines Vaters so: "Es war am Gang - ich habe ihn von weitem schon gesehen und er mich auch. Wir haben beide einen bestimmten Gesichtsausdruck der Freude gehabt. Wir haben uns dann in die Arme genommen - und es war ein sehr emotionaler Moment. Wir haben über Sachen geredet, die in unserer beider Leben so passiert sind. Aber es hat nicht wirklich einen Faden in dem Gespräch gegeben - man springt ein bisschen herum. Einmal fällt einem das ein, dann was anderes. Da tue ich mir schwer, was wir wirklich gesprochen haben."
Sein Vater und Andrea Kloiber "schauen ja wirklich sehr gut aus für die Umstände", sagt Ebner. "Es geht ihnen auch so körperlich sehr gut. Mit dem hat keiner gerechnet - auch die Ärzte, mit denen wir gesprochen haben. Es ist irgendwo unglaublich."
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Bei Entführern in der Wüste. |
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Keine Misshandlungen, aber karges Leben
Laut Bernhard Ebner wurden sein Vater und Kloiber von den Geiselnehmern nicht misshandelt - aber acht Monate in der Wüste waren ein karges Leben bei Wasser und Brot. Die beiden Geiseln lernten auch ein paar Fetzen Arabisch, sie konnten sich also ein bisschen mit ihren Entführern verständigen.
Aber besonders für Kloiber war es als Frau eine harte Zeit, erzählt ihr Vater Reinhard Lenz: "Das hat die Andrea schwer getroffen, dass in den arabischen Ländern eine Frau einfach überhaupt nichts wert ist. Und das Alleinsein für sie als Frau hat sie schon recht betroffen."
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Rückkehr nach Hallein noch nicht fixiert
Wie die Freilassung abgelaufen war, wussten die Angehörigen nicht. Außerdem ist unklar, wann Ebner und Kloiber nach Hallein zurückkommen werden. Sie bleiben jetzt noch einige Tage im Heeresspital Stammersdorf. Es wird auch noch einige Tage oder Wochen dauern, bis die beiden vor die Presse treten.
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salzburg.ORF.at; 1.11.08
Die beiden befreiten Sahara-Geiseln Andrea Kloiber und Wolfgang Ebner sind Samstagabend zurück nach Österreich gekommen. Sie werden jetzt im Heeresspital Wien-Stammersdorf betreut und von der Öffentlichkeit abgeschirmt.
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news.ORF.at; 2.11.08
Nach 252 Tagen in Geiselhaft sind die beiden Salzburger Touristen Kloiber und Ebner seit Samstagabend wieder in Österreich. Unmittelbar nach ihrer Landung in Wien-Schwechat wurden die beiden - abgeschirmt von der Öffentlichkeit - in das Wiener Heeresspital gebracht.
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