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Wohnen |
22.10.2008 |
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Energieausweis: Bald Streit in Wohnanlagen?
Wer eine Wohnung vermieten will, muss ab Jänner einen Energieausweis vorlegen. Das werde in einigen Wohnanlagen zu Streit führen, erwartet Peter Genser, Sprecher der Immobilienbranche.
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Anlagen mit Eigentumswohnungen ein Problem
Der Energieausweis gibt Auskunft über die zu erwartenden Heizkosten. Er kostet an die 300 Euro für ein Gebäude. Wenn in einem Wohnblock mit Eigentumswohnungen einer der Besitzer seine Wohnung vermieten will, seien Streitfälle zu erwarten, sagt Genser. Denn er braucht einen Energieausweis für das ganze Haus - aber wer zahlt?
"Jetzt kommt der daher und sagt: Ich muss jetzt neu vermieten, ich brauche jetzt den Energieausweis. Den soll die Hausgemeinschaft finanzieren. Dann wird die Gemeinschaft mitunter sehr wohl sagen: Wieso sollen wir Geld dafür ausgeben? Und da ist die spannende Frage: Darf der Verwalter einen einholen oder muss der ihn selber einholen?"
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In Hausversammlungen. |
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Diskussionen erwartet
Zur Zeit seien die führenden Wohnrechtsexperten eher der Meinung, dass ein Verwalter diesen Energieausweis für ein ganzes Objekt einholen darf, sagt Genser. Er erwartet allerdings auch noch viele Diskussionen bei Hausversammlungen, bis die Sache eindeutig geklärt ist.
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salzburg.ORF.at; 21.10.08
Ab nächstem Jahr müssen bei jeder Vermietung und jedem Immobilienverkauf vom Eigentümer Energieausweise vorgelegt werden. Sie geben Auskunft über die zu erwartenden Heizkosten und werden sich auf Kaufpreise und Mieten auswirken.
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