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LAND & PARTNER |
16.10.2008 |
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Große Bauvorhaben als Turbo gegen Krise
Mit vorgezogenen Investitionen wollen Land, Flughafen, Salzburg AG und Wohnbau-Gesellschaft GSWB schwächere Konjunktur abfedern. Am Donnerstag präsentierten LHstv. und Finanzreferent David Brenner (SPÖ) und Manager die Projekte.
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Neuer Tower für den Flughafen
650 Millionen Euro wollen die Partner im kommenden Jahr in Salzburgs Infrastruktur investieren. Natürlich ist ein Großteil der Projekte bereits seit längerem geplant, etwa bei den Wohnungsneubauten, die mehrere Jahre Vorlaufzeit haben. Bei der Flughafengesellschaft ist jedoch erst am Mittwoch eine Entscheidung für vorzeitige Investition getroffen worden, sagt deren Vorstand Karl-Heinz Bohl: "Der Tower ist 40 Jahre alt und muss auf neuesten technischen Stand gebracht werden. Es wird ein neuer Tower gebaut und der alte abgetragen."
Sieben Millionen Euro wird der Flughafen dafür nächstes Jahr und nicht erst 2010 in den Bau stecken.
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Salzburg AG investiert 100 Mio. zusätzlich
Auch das Versorgungsunternehmen Salzburg AG ist bereit, früher als geplant wesentlich mehr Geld in die Hand zu nehmen, sagt Vorstandssprecher Arno Gasteiger:
"Wir investieren in unser Netz deutlich mehr als wir ursprünglich vorhatten. Dafür sind rund acht Millionen Euro , also rund 100 Millionen Schilling, mehr vorgesehen, als es der ursprünglichen Planung entsprechen würde."
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Land beschleunigt Großprojekte
Das Land Salzburg hat im Budget fast 460 Millionen Euro für Investitionen eingeplant, einiges von diesem Geld wird früher freigegeben, erläutert Finanzreferent und LHstv. David Brenner (SPÖ) - so etwa bei der zweiten 'Bauetappe der Chiurgie West, beim Eltern-Baby-Zentrum oder beim Neubau des Gesundheitsamtes: "Die globale Krise und das Austrocknen der Geldmärkte bedeuten höhere Zinsen und teurere Finanzierungen. Dadurch entsteht die eine oder andere Lücke in Auftragsbüchern. Da wollen wir nun gegensteuern."
Wesentliche Effekte erwartet sich der Finanzreferent auch durch Projekte der Wildbachverbauung, Schulbauprogramm oder durch die Finanzierung von kommunalen Vorhaben über den Ausgleichsfonds der Gemeinden.
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Genug Geld auf hoher Kante, keine Schulden
Das Land habe in den vergangenen Jahren so solide gewirtschaftet, ergänzt Brenner, dass jetzt Geld zur Abfederung der schwächeren Konjunktur vorhanden ist - ohne neue Schulden machen zu müssen .
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