|
|
 |
 |
Psychologiestudium |
08.10.2008 |
|
|
|
|
Quote gegen deutsche Studenten
Die Universität Salzburg schiebt jetzt dem Ansturm deutscher Psychologiestudenten einen Riegel vor. Ab 2009 gilt nämlich auch für Psychologie die "Medizinerquote", die 75 Prozent der Anfängerplätze für Österreicher reserviert.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Mit dem Wegfall der Studiengebühren von 363 Euro pro Semester ab März 2009 werde der Andrang der Deutschen noch einmal massiv zunehmen. |
|
|
|
Andrang der Deutschen wird stärker werden
Psychologie ist in Salzburg das Studium mit dem stärksten Ansturm. Doch es gibt nur 246 Plätze, und die wurden im September bei den Aufnahmetests zu 71 Prozent von deutschen Studenten belegt, Bewerber für die Plätze gab es dreimal so viele.
Mit dem Wegfall der Studiengebühren von 363 Euro pro Semester ab März 2009 werde der Andrang der Deutschen noch einmal massiv zunehmen. Davon ist man an der Salzburger Universität überzeugt.
Denn in Bayern gibt es einerseits Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro pro Semester und anderseits einen rigorosen Numerus clausus, einen geforderten Abitur- Notendurchschnitt von 1,2.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Medizinerquote" soll Plätze sichern
Dem Massenansturm der Deutschen wird jetzt aber ein Riegel vorgeschoben, sagt Vizerektor Rudolf Mosler: "In der Psychologie hat der Gesetzgeber selber eine Grenze eingezogen. Es ist so, dass erstmals die 'Medizinerquote' auch für die Psychologie gilt. Das heißt, wir können eine Quote von 75 Prozent Österreichern durchführen."
Die Österreicher-Quote gilt ab kommendem Studienjahr. Psychologie ist außerdem mit Medizin das einzige Studium, in dem Zugangsbeschränkungen geblieben sind.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Es würde mich nicht wundern,wenn wir in der Kommunikations-wissenschaft 50 Prozent mehr Studienanfänger haben." |
|
|
|
50 Prozent mehr Anfänger bei KoWi?
In der Kommunikationswissenschaft (KoWi) sind die Zugangsbeschränkungen gefallen. Und in dieser Studienrichtung, in der immerhin jeder zweite Studienfänger ein Deutscher ist, gibt es auch keine Österreicherquote. Rudolf Mosler rechnet daher mit einem enormen Zuwachs.
"Es würde mich nicht wundern,wenn wir in der Kommunikationswissenschaft 50 Prozent mehr Studienanfänger haben", meint Mosler.
Derzeit studieren an der Universität Salzburg knapp 14.000 Studenten.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
salzburg.ORF.at; 7.10.08
Rudolf Mosler, Vizerektor der Universität Salzburg, rechnet für 2009 mit einem enormen Anstieg der Studierendenanzahl, der in seinen Augen kaum noch bewältigbar sein wird. Man werde die Studieneingangsphase adaptieren müssen, so Mosler.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|