Salzburg ORF.at
MI | 11.04.2012
Das Hochwasser der Urslau in Saalfelden im Jahr 2002 (Bild: ORF)
Urslau 2002
SAALFELDEN & MARIA LAM
Schutz gegen Hochwasser der Urslau
Die Wildbach- und Lawinenverbauung Pinzgau beginnt nun in Maria Alm und Saalfelden mit Hochwasserschutzbauten an der Urslau. Im August 2002 war vor allem Saalfelden von der Urslau stark überschwemmt worden.
Bauten an Unterlauf nicht so gut gefördert
Die geplanten Schutzbauten werden 38 Millionen Euro kosten. Fast zehn Millionen zahlt der örtliche Wasserverband Urslau. Das sei relativ viel im Vergleich zu Schutzbauten in anderen Orten, sagt Gebhard Neumayr von der Wildbach- und Lawinenverbauung Pinzgau:

"Das richtet sich nach den Verbauungsabschnitten, die vom Bund sehr unterschiedlich gefördert werden. Bei der Urslau gibt es sehr große Abschnitte, wo Verbauungen des Unterlaufes erforderlich sind. Und diese werden nicht so gut gefördert vom Bund wie Maßnahmen im Oberlauf und im Gebirge, wo man das Geschiebe binden will."

In der ersten Bauphase sollen zunächst das Bachbett erweitert und vertieft und dann das Ufer mit Wasserbausteinen gesichert werden.
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