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NORDISCHE KOMBINATION |
13.08.2008 |
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Alfred Rainer weiter im künstlichen Koma
Der 20-jährige Nordische Kombinierer Alfred Rainer aus Maria Alm (Pinzgau) liegt im Spital weiter im künstlichen Tiefschlaf. Auch sein Zimmer- und Teamkollege Bernhard Gruber muss unters Messer.
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Teamkollege Gruber "erschüttert". |
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Operation, um Druck entgegenzuwirken
Der 20-jährige Rainer ist vor einer Woche mit einem Paragleitschirm abgestürzt. Er wollte vor seinem Elternhaus landen. Der Maria Almer liegt seit seinem Unfall in der Innsbrucker Uniklinik im künstlichen Tiefschlaf und musste operiert werden, um dem Druck nach dem schweren Schädel-Hirntrauma entgegenzuwirken.
Der Unfall seines Teamkollegen stellt für Bernhard Gruber seine eigene Schulterverletzung in den Schatten: "Wie ich das gehört habe, war ich sehr erschüttert. Er ist ja mein Zimmerkollege bei den Sommer-Grand-Prix und den Trainingskursen. Von daher trifft mich das schon sehr stark. Das muss ich echt sagen: Da relativiert sich alles. Dagegen ist meine Schulter ein Klacks."
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Schulteroperation für Gruber nötig
Gruber, Holmenkollen-Sieger 2008, muss wegen der Schulterverletzung nach dem Trainingssturz in Oberstdorf Ende Juli operiert werden. Nach einer genauen Untersuchung durch Primar Herbert Resch hat sich Bernhard Gruber zu dem Eingriff entschlossen.
"Die Schulter ist derartig locker, dass eine Operation nötig ist. Denn sonst ist die Gefahr, dass sie mir bei einer stärkeren Belastung immer wieder herausspringt. Es wird wahrscheinlich ein Trainingsrückstand auftreten - das wird mir der Herr Resch sagen. Mit Physiotherapie denkt er, dass ich die Schulter in acht bis zehn Wochen wieder komplett belasten kann."
Damit wird derAthlet des Skiclubs Bischofshofen erst wieder Mitte Oktober ins Mannschaftstraining einsteigen - sechs Wochen vor Beginn der Weltcupsaison.
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salzburg.ORF.at; 8.8.08
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