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Tierschutz |
20.04.2008 |
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Land startet Kastrationsaktion gegen Streuner
Weniger streunende Katzen in Salzburg: Diese Tierschutzaktion startet das Land jetzt gemeinsam mit der Tierärztekammer und der Landesveterinärdirektion. Wilde Katzen sollen eingefangen, kastriert und dann wieder freigelassen werden.
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Bestehende Population soll kastriert werden
Das sei besser, als einzelne Streunerkatzen ins Tierheim zu bringen, sagt Tierschutzombudsmann Alexander Geyrhofer.
"Es hat im Prinzip keinen Sinn, einzelne Katzen zu fangen, sondern man muss bei einer bestehenden Population innerhalb kurzer Zeit alle Katzen fangen, kastrieren und dort auch wieder zurückbringen.
Das heißt, wenn ein solches Problem besteht, dann kann man sich an mich wenden, und ich werde dann versuchen, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden dort eine Fangaktion zu starten und diese Katzen eben kastrieren zu lassen", meint Geyrhofer.
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Tötungen durch Erschlagen seien absolut abzulehen und sind außerdem gesetzlich verboten. |
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"Kastration ist einzig dauerhafte Lösung"
Die Katzenkastrationsaktion wird durch Spenden finanziert. Jeder gespendete Euro wird vom Land Salzburg verdoppelt. Es gebe jedenfalls immer mehr streunende Katzen in den Gemeinden, bestätigt Landesveterinärdirektor Josef Schöchl.
"Wenn sehr viele Katzen an einem Ort sind, dann kann es sein, dass andere Lösungsmöglichkeiten gesucht werden. Aber all diese Tötungen durch Erschlagen oder Ähnliches sind natürlich nach dem Tierschutzgesetzt verboten und absolut abzulehen. Da ist es sicher nachhaltiger, eine Kastration der männlichen und weiblichen Tiere durchzuführen, so dass sich dieses Problem auch auf Dauer löst", sagt Schöchl.
Spendengutscheine liegen bei allen Tierärzten und in den Gemeindeämtern auf.
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Was halten Sie von der Kastrationsaktion?
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77.52 % |
Eine sinnvolle und gute Maßnahme und ein humaner Weg, die Vermehrung der Tiere einzudämmen. |
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16.67 % |
Unnötige Geldverschwendung - man sollte der Natur einfach ihren Lauf lassen. |
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5.81 % |
Habe keine Meinung zu diesem Thema und interessiere mich auch nicht dafür. |
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salzburg.ORF.at; 21.2.08
Illegaler Tierhandel boomt, beklagen Tierschützer. Junge Hunde und Katzen werden von osteuropäischen Großzüchtern auf Österreichs Parkplätzen verkauft - zu Dumpingpreisen. Oft sei man mit Tierquälerei konfrontiert.
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