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GASTEINER TAL |
04.03.2008 |
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Snow Jazz als Tourismusturbo
"OffBEAT" - weg vom Schlag - ist der Titel der siebenten Auflage des Snow-Jazz-Festivals vom 7. bis 16. März im Gasteiner Tal. Und wieder lockt ein außergewöhnliches Programm Sport- und Musikfans aus vielen Teilen Europas an.
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Musik unter die Bevölkerung bringen
Ziel der Veranstaltung Snow Jazz Gastein war von Anfang an, Wintersport und Skilauf mit zeitgenössischer Kultur zu verbinden. Bereits tagsüber erwarten Wintersportler Rythmen abseits des Mainstreams, und abends stellen Jazzgrößen aus aller Welt in den unterschiedlichsten Locations, von Konzertsälen über Hotelbars bis hin zur evangelischen Kirche, ihr Können unter Beweis.
"An den zehn Festivaltagen laden wie gewohnt viele Gasteiner Skihütten zum Einkehrschwung der besonderen Art. Jazz-, Blues-, Soul-, Latin- und Groovebands setzen einen Kontrapunkt zum üblich gewohnten 'Alpenseppl-Discobeat'", sagt Sepp Grabmaier, Organisator des Festivals.
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Eröffnung im Casino Bad Gastein
Eröffnet wird das Festival traditionsgemäß in den Räumlichkeiten des Casinos Bad Gastein mit den treibenden Rhythmen der Kilimandscharo Dub & Riddim Society, eines afro-europäischen Starensembles. "OffBEAT" im mehrfachen Sinne steht tags darauf im Sägewerk auf dem Programm: Stimme, Vibraphon und Steptanz kreieren eine Fusion von Stilen, Klangfarben und Rhythmen vom Yoruba Gesang über Rock-Fusion bis zu Latino Rhythmen. Lohninger, Collins & Pollak präsentieren erstmals in Europa ihren Augen- und Ohrenschmaus Trio Nada.
Kaum Zeit zum Atemholen hat man/frau beim Balkan-Fieber produzierenden Sound der (Nor)Mannen um den Weltklasse-Akkordeonisten Stian Carstensen - Farmers Market ist so ziemlich das heißeste Ereignis dieses Genres und wird das Sägewerk zum Kochen bringen.
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Evangelische Christuskirche als Schauplatz
Als Rhythmus- und Klanglaboratorien Europas, Afrikas und Lateinamerikas verstehen sich die drei Konzerte von Uli Soykas Projekt Pan Tau X im Grand Park Hotel Bad Hofgastein, Laboratoire Dubios im Hotel Elisabethpark in Bad Gastein, sowie jenes von Luis Ribeiro & Luis Leite im Hotel Kärnten in Bad Hofgastein.
Für diese drei Konzerte wird wieder ein Mini-Festival-Pass in beschränkter Stückzahl aufgelegt werden. Die evangelische Christuskirche in Bad Gastein ist Schau- und Hörplatz für einen der außergewöhnlichsten Musiker Europas. Der "Meister" der Trommelklänge in Europa, Pierre Favre, lädt zu einer Reise durch seinen "Perkussions-Kosmos".
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Vielerlei Aufführungsorte
Ebenfalls aus der Schweiz kommt das Trio ZOOM des Perkussionisten Lucas Niggli, das im Sägewerk auf das Baseler ARTE-Saxophon-Quartett treffen wird. Jazzrausch pur mit Mörderswing und Groove auf "Teufel komm raus" hat einen Namen: Moutin Reunion Quartet. Die französischen Zwillingsbrüder Francois und Louis Moutin an Baß und Schlagzeug, peitschen ihr Quartett zu unglaublichen Höchstleistungen.
Das Hotel Helenenburg in Bad Gastein verführt wieder als Schau-, Hör- und Genussplatz zu einem ausgedehnten Sonntagvormittag-Jazzbrunch mit dem orientalischen World-Jazz-Ensemble KASHU. Den Schlusspunkt des Festivals setzt das vielleicht unverwechselbarste Ensemble, das New York derzeit zu bieten hat. John Hollenbecks CLAUDIA Quintet - benannt nach dem dienstältesten Fan - ist in seiner intellektuell stimulierenden Art unvergleichlich und bereitet damit dem Festival einen würdigen Abschluss.
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Snow Jazz: Studie von Tourismusschülerin
Eine im letzten Jahr durchgeführte Studie der Gasteiner Tourismusschülerin Elisabeth Bachbauer bestätigt die Ziele, die sich die Veranstalter mit Snow Jazz Gastein setzen. 71 Prozent der Konzertbesucher kommen ausschließlich oder zumindest vorrangig wegen Snow Jazz Gastein ins Gasteinertal, um dort ihren Urlaub zu verbringen.
Diese Gäste nächtigen zum größten Teil in der gehobenen Hotellerie und bleiben anlässlich der Veranstaltung zu 63 Prozent eine Woche und länger in Gastein. Ein großes Lob sprechen sie der Qualität der Veranstaltungsreihe aus, die von den Jazzgästen ausschließlich mit "Sehr gut" und "Gut" beurteilt wird.
Der typische Snow-Jazz-Gast hat Matura oder Universtiätsabschluss (72 Prozent), ist zwischen 40 und 50 Jahre alt und nutzt neben den Konzerten nicht nur das Skigebiet, sondern vor allem auch die Wellness- und Gesundheitseinrichtungen des Tales.
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