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MO | 13.02.2012
Taxis (Bild: APA)
Euro 2008
Keine Öffis in der Nacht: Taxi statt O-Bus
Endgültig vom Tisch ist der Plan, die Betriebszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt Salzburg zur EM-Zeit auszudehnen. Um 1.00 Uhr ist Schluss. Der Verkehrsverbund will nicht "auch noch den letzten Party-Gast nach Hause bringen."
"Wer fortgeht, kann sich auch ein Taxi leisten"
In Innsbruck werden die öffentlichen Verkehrsmittel im Juni während der Euro bis 4.00 Uhr im Einsatz sein. In Salzburg kommt das nicht in Frage, sagt Richard Kobler, Geschätsführer des Salzburger Verkehrsverbundes.

"Wer sich bis um 3.00 Uhr ein Bier kaufen kann, dem ist auch zuzumuten sich eine Taxifahrt zu leisten und öffentliche Gelder sollen nicht dafür verbraucht werden, auch noch den letzten Party-Gast nach Hause zu bringen. Das wäre ein nicht widmungsgemäßer Einsatz von Steuergeldern."
Was halten Sie vom "Nein" zu längeren Fahrzeiten der Öffis während der Fußball-EM?
Der Verkehrsverbund hat vollkommen recht - wer lange fortgeht, soll auch ein Taxi zahlen.
Das ist kein Ruhmesblatt für eine Tourismusstadt - ein schlechtes Service für alle Fans.
Nicht gut - dann werden viele Betrunkene zu Fuß gehen und randalieren oder Unruhe stiften.
Das ist mir egal.
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