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WIRTSCHAFT |
10.02.2008 |
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Schrottplatz wird Hochsicherheitszone
Der Handel mit Eisen- und Buntmetallschrott hat sich in den vergangenen Jahren zu einem sehr lukrativen Geschäft entwickelt. Deshalb baut so mancher Schrotthändler sein Firmengelände zu einer Hochsicherheitszone aus.
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Betrieb in Wals ein Beispiel
Dutzende Lastwagen aus Salzburg sowie den Tiroler und oberösterreichischen Grenzgebieten bringen täglich Eisen- und Buntmetallabfälle zur Firma Haas in Wals-Siezenheim (Flachgau).
Gleichzeitig verlassen knapp 250 Tonnen Stahlschrott pro Tag das Firmenareal - per Bahn in die Voest und in die Marienhütte in Graz.
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Seit Anfang der 1990er Jahre. |
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Schrottpreis von drei Cent auf 170 Euro
Eine Tonne Stahlschrott kostet heute rund 170 Euro, Anfang der 1990er Jahre bekam der Händler dafür etwas weniger als drei Cent.
"Wir haben von 20 Jahren das Problem gehabt, dass wir unseren Schrott in den Stahlwerken gar nicht mehr richtig angebracht haben", erinnert sich Schrotthändler Anton Haas, "Momentan ist es wieder ganz anders. Wir haben seit 2004 stabil hohe Preise - damals hat der Chinese damit angefangen, weil einfach zu wenig Schrott da war und der Chinese produziert hat auf Teufel komm heraus."
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Schrottstücke werden normgerecht gepresst
Herzstück einer Schrotthandelsfirma ist die Schrottpresse. Kräne befüllen die Presse mit dem angelieferten Material. Diese drückt den Schrott zusammen und schiebt ihn zur Schneide.
Die Stahlwerke verlangen, dass kein Schrottstück die Maße von einem Meter fünfzig Länge, einem halben Meter Breite und einem halben Meter Höhe überschreitet. Der Platz auf einem Eisenbahnwaggon soll möglichst gut ausgenützt werden.
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 Gegen organisierte Diebesbanden. |
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15 Videokameras und Wachdienst
Die hohen Preise des Stahl- und Buntmetallschrotts rufen aber auch organisierte Banden auf den Plan, die auf Diebstouren gehen: "Der Schrott selber ist vom Diebstahl weniger gefährdet", sagt Haas, "Teilweise werden aber auch da die Container ausgeräumt. Gefährdeter sind aber Buntmetalle wie Kupfer, Aluminium, Nirosta und teilweise sogar Kupferkabel. Da wird sehr viel gestohlen."
Der Händler hat deshalb Konsequenzen gezoge: "Wir sind mittlerweile so weit, dass wir 15 Kameras am Platz haben, wir haben auch einen Wachdienst." Diese Sicherungen haben sich bezahlt gemacht. Seit sie installiert worden sind, ist kein Einbrecher mehr in das Firmenareal eingedrungen.
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steiermark.ORF.at; 8.1.08
Die Zahl der Buntmetalldiebstähle ist in der Steiermark im Vorjahr um 60 Prozent gestiegen. Laut Polizei sind es organisierte Ost-Banden, die ein- bis zweimal pro Woche auf Baustellen, Schrottplätzen oder entlang den Bahnstrecken zuschlagen.
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