Hradil war in seinen Ölbildern, seinen Aquarellen und Lithografien ein Meister der farbigen Zwischentöne. Hunderte Reisen führte ihn die mediterrane Welt, deren Ästhetik in seinem Gesamtschaffen eine zentrale Rolle spielt.
Der Künstler entwickelte seinen unverwechselbaren Stil aus den Erfahrungen mit der Wiener und der Pariser Moderne der Nachkriegszeit heraus. |
|
|
|
Tod in Wiener Franz-Josef-Spital
Hradil wurde am 1. April 1925 in Salzburg geboren. Am Freitag erlag er im Wiener Franz-Josef-Spital einer schweren Krankheit.
Hradils Hauptwohnort war die Stadt Salzburg, wo er ein Atelier und eine Druckwerkstatt besaß. Sein akademisches malerisches Rüstzeug erwarb er sich unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in Wien bei Robin Christian Andersen.
Dann kam er als Mitarbeiter des Kärntners Anton Kolig mit den expressionistischen Reserven österreichischer Malerei und später in Paris bei Fernand Leger mit internationalen Tendenzen in Berührung.
|