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BIOBAUERN |
01.07.2007 |
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Gentechnik durch Energiepflanzen befürchtet
Die EU wolle in Bioprodukten künftig Spuren gentechnisch veränderter Pflanzen erlauben, warnt der Obmann von BIO-Austria in Salzburg, Josef Machreich. Gefahr drohe vor allem durch genmanipulierte Energiepflanzen, so Machreich.
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EU plant großzügigere Grenzwerte
Gentechnik habe in der Bio-Landwirtschaft nichts verloren, sagt Machreich. Die geplante EU-Regelung sehe vor, dass Lebensmittelpflanzen, die etwa durch Pollenflug gentechnisch belastet wurden, erst ab einem Grenzwert von 0,9 Prozent gekennzeichnet werden müssen.
Bisher lag der Grenzwert in Österreich bei 0,1 Prozent. Machreich fürchtet nun, dass Gentechnik in Österreich schleichend Einzug halten könnte. Energiepflanzen seien von der Gentechnik-Verordung nämlich ausgenommen.
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Machreich: "Unabsehbare Folgen"
"Der Energiebereich hat sich bisher auf Holz beschränkt, wird sich aber in Zukunft auch auf Ackerfrüchte erstrecken. Da könnte die Gefahr bestehen, dass die Gentechnik in unser Land kommt", sagt Machreich.
In Italien habe die Gentechnik im Energiebereich bereits Einzug gehalten, so Machreich. Dabei seien die Folgen von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft in keinster Weise abzuschätzen. "Gentechnik ist derzeit nur in Labors erforscht. in der freien Natur ist noch viel zu wenig bekannt."
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