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MI | 11.04.2012
Fußball-Red Bulls Salzburg (Bild: Red Bull Salzburg)
FUSSBALL
Kommt "Red Bull Leipzig"?
"Mateschitz will in die deutsche Bundesliga" - diese Schlagzeile rüttelt Fußballfans auf. Red Bull Salzburg könnte demnach nur die Nachwuchsfiliale eines deutschen Großklubs sein. Ein Kandidat dafür ist der FC Sachsen Leipzig.
45.000 Plätze in Leipzig.
Nagelneue WM-Arena ohne Bundesliga-Klub
Die Ostdeutschen kicken zwar derzeit nur in der vierten Liga. In Leipzig steht aber das Zentralstadion - ein nagelneues, 45.000 Plätze fassendes WM-Stadion ohne einen dazugehörigen Bundesliga-Verein.

Der Versuch Red Bulls, den FC Sachsen Leipzig zu übernehmen, ist zwar bisher an den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gescheitert. Die Sache sei aber noch nicht vom Tisch, sagt der Geschäftsführer des Leipziger Stadions, Otto Schlörb.
Besuch in Leipzig vor zwei Wochen.
Mateschitz hat neuerlich Interesse bekundet
"Red Bull meint, dass hier schon sehr gute Voraussetzungen wären", betont Schlörb. "Wir warten jetzt einfach die nächste DFB-Tagung ab, ob da die Möglichkeit besteht, dass Kapitalgesellschaften oder Investoren auch die Mehrheiten übernehmen können, um dann den Verein professionell zu führen."

Dietrich Mateschitz sei vor zwei Wochen in Leipzig gewesen und habe sich die Infrastruktur angesehen, ergänzt der Leipziger: "Er findet das sehr gut und hat noch einmal sein Interesse bekundet, wenn die Weichen richtig gestellt würden, dass er sich vorstellen könnte, dass Red Bull hier einsteigt."
Sitzung im Herbst
Die entscheidende Sitzung des DFB, die eine Übernahme des FC Sachsen Leipzig durch Red Bull möglich machen soll, findet im Herbst statt.
Verein muss dazu in Liga gefordert werden.
Mateschitz: Auf Dauer in Champions League
Im Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten" hatte Dietrich Mateschitz zwar betont, dass Salzburg der Stammsitz für die Fußball- und Eishockey-Klubs bleiben werde.

Allerdings müsse der Fußballklub dauerhaft in der Champions League mitspielen können. Und wenn der Verein dazu in der österreichischen Liga nicht genug gefordert werde, "gibt es nur einen strategischen Ausweg: Dass man mit einem Klub in einer der europäischen Fußball-Hochburgen spielt", so Mateschitz.
"Kampfmannschaft in Deutschland"
Red Bull wolle professionelles Scouting betreiben, betont Mateschitz. Die internationalen Talente, die dabei gefunden werden, könnten in einer der beiden Mannschaften einen Platz finden.

"Es wäre denkbar, dass es eine Kampfmannschaft gibt, die in Deutschland spielt, und ein Nachwuchsteam, das in Österreich noch immer um den Titel mitspielt", sagte Mateschitz den "SN".
Die Expansionspläne von Red Bull ...
43.39 % sind folgerichtig und sinnvoll.
7.18 % werden Red Bull Salzburg helfen.
18.91 % degradieren die Salzburger Kicker.
30.52 % sind ein Verrat am österreichischen Fußball.
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