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DATENSCHUTZ |
25.02.2007 |
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Furcht vor Missbrauch bei Patienten-Daten
Die Kontrolle der Verträglichkeit von Arzneien per E-Card sei Anfang einer umfassenden Erhebung von Daten, die zu "gläsernen Patienten" und Missbrauch führen könne. Davor warnen Datenschützer. Die Ministerin dementiert.
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"Missbrauch wird Tür und Tor geöffnet"
Solche Vorwürfe von Datenschützern würden nicht stimmen, verteidigt Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) auch die geplante Einführung der so genannten "Elektronischen Gesundheitsakte".
Spätestens 2012 soll von jedem Patienten über die E-Card eine Gesundheitsakte angelegt werden. Viele Bürger und auch Ärzte sind besorgt, weil einem Missbrauch dieser Daten Tür und Tor geöffnet werden könnte.
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"Österreichern drohen größte Probleme"
ELGA ist die Kurzbezeichnung für die "Elektronische Gesundheitsakte". Und ELGA könne den Österreichern größte Probleme im Privat- und Berufsleben bereiten, wenn sensible Daten in falsche Hände geraten.
Das kritisieren Daten- und Konsumentenschützer, Wiens Ärztekammer und denken dabei etwa an Hacker, Arbeitgeber oder Versicherungen, die aus diesen Daten Kapital schlagen könnten.
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Ministerin sieht keine Gefahren
Von solchen Gefahren für die Zivilgesellschaft will Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky nichts wissen.
Bei ihrem jüngstem Arbeitsbesuch in Salzburg versuchte sie, die Kritiker zu beruhigen:
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"Kampf dem Wirrwarr"
"Es gibt keinen Grund für solche Befürchtungen. Für uns alle ist es angenehmer, wenn wir für eine Sache nicht vier Mal in ein Röntgen geschickt werden, wenn wir nicht innerhalb von drei Tagen drei Mal eine Blutabnahme haben, weil der eine dem anderen das nicht glaubt oder gar nicht weiß, dass sie eine gehabt haben."
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Vertrauen der Ressortchefin
Die Daten auf der "Elektronischen Gesundheitsakte" sollen nur von Ärzten, Spitälern und Apotheken abgerufen werden dürfen - sagt die Gesundheitsministerin vertrauensvoll:
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"Akten bis zu sechs Kilogramm"
"Wenn es jemand im illegalen Bereich machen möchte, dann hätte man das bisher auch mit den auf Papier geschriebenen Krankengeschichten machen können.
Der Nachteil ist nur, dass solche Akten pro Stück bis zu sechs Kilogramm hatten und irgendwo im Keller verwahrt wurden. Das passiert dann in jedem Spital über die Jahre, und man wird überall immer wieder neu untersucht und gefragt - zum Beispiel: `Haben Sie Allergien?` Es gibt sogar Dinge, die laufen täglich zwei- oder gar dreigleisig."
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"Nur Vorteile"
Laut Kdolsky bringe die elektronische Gesundheitsakte "nur Vorteile", wie sie betont. Durch Vermeidung von Doppelgleisgkeiten könne viel Zeit und vor allem viel Geld gespart werden:
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"Viel sicherer als Akte"
"In Wahrheit sind diese Systeme viel sicherer, nachvollziehbarer und viel transparenter als die heutige Akte."
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salzburg.ORF.at; 22.2. 2007
Mit der E-Card können Patienten ab sofort kontrollieren, ob sie Medikamente richtig anwenden. Das Salzburger Pilotprojekt soll beispielgebend für Österreich sein, sagt Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP).
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ORF.at
Die Gesundheitsministerin Kdolsky (ÖVP) bittet zur Kasse: Noch heuer sollen die Krankenversicherungsbeiträge erhöht werden - um 0,15 Prozent. Die Sozialpartner verhandeln bereits, teilte Kdolsky am Samstag mit. Konfliktpotenzial birgt vor allem die Tatsache, dass der Beitrag zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern aufgeteilt werden soll.
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