|
|
|
 |
 |
EXPERTEN-VORSCHLAG |
04.02.2007 |
|
|
|
|
"Ältere bei Kinderbetreuung einbinden"
Ältere Menschen, die oft viel zu früh in Pension geschickt werden, sollten Familien bei der Kinderbetreuung helfen. Das hat die deutsche Familienforscherin Annemarie Gerzer-Sass bei einer Tagung in Salzburg angeregt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Doppelbelastung überfordert viele Familien"
Denn viele Familien seien dabei überfordert, Kinderbetreuung und Beruf unter einen Hut zu bringen. Hier könnten mehrere Generationen voneinander profitieren, ist die Expertin überzeugt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Modell bisher auf Privatbereich beschränkt"
Wenn ein Paar Nachwuchs bekommt, dann sind innerhalb weniger Jahre viele Dinge gleichzeitig zu bewältigen, sagt Familienforscherin Annemarie Gerzer-Sass.
Die Partner müssen das notwendige Geld verdienen und eine genügend große Wohnung bereit stellen. Zudem müssen die Eltern die Betreuung und die Erziehung der Kinder organisieren. Hier sei Unterstützung notwendig, sagt Familienforscherin Gerzer-Sass:
"In der Realität gibt es ganz viele 'win-win'-Situtationen, wenn sich Ältere bereit erklären, Jüngere zu unterstützen. Wir kennen derartiges aber leider nur im Privatbereich, nicht jedoch im öffentlichen Raum."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Gemeinsame Wohnmodelle überlegen"
Gerzer-Sass schlägt Wohn-Modelle vor, bei denen die älteren Generationen den jüngeren helfen - auch wenn sie nicht miteinander verwandt sind.
Zur Zeit seien Eltern häufig mit den vielfältigen Aufgaben überfordert und das führe dazu, dass es sehr viele Scheidungen gebe, wenn die Kinder vier oder fünf Jahre alt sind, sagt Gerzer-Sass.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
salzburg.ORF.at; 31.1.07
In keinem Land Europas haben Frauen einen geringeren Kinderwunsch als in Österreich. Für eine Expertin läuft eine Spirale nach unten: Je weniger Kinder es gibt, desto weniger junge Menschen im Umfeld kommen auf die Idee, selbst welche zu bekommen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|