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FLACHGAU |
09.07.2006 |
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Schüssel: Kein Verständnis für 380-kV-Gegner
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) zeigte bei einer Diskussion in Thalgau (Flachgau) kein Verständnis für die Gegner der 380-Kilovolt-Leitung durch den Flachgau. Sie sei wichtig, um die Stromversorgung sicherzustellen.
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Unmut der Anrainer
Bei der Diskussion hatte der Eugendorfer Gastwirt Fritz Maislinger ein Erdkabel für die 380-kV-Leitung gefordert: "Es kann nicht sein, dass aus kurzfristigen Interessen über Bürger so drübergefahren wird."
Eine Verkabelung koste das Zehnfache einer normalen Hochspannungsleitung und sei nur für kurze Strecken üblich, sagte der Bundeskanzler: "Du kannst nicht eine Gesamtstrecke unter die Erde legen. Das gibt's nirgends auf der Welt, dafür gibt es kein einziges Modell. Dann wird sie nicht stattfinden."
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"An Mega-Kollaps vorbeigeschrammt"
"Und ich sage Euch eines dazu", ergänzte Schüssel: "Wir sind zwei, drei Mal in den letzten Monaten an einem Mega-Kollaps vorbeigeschrammt. Und wir haben das gerade noch vermieden, was im Herbst in Deutschland, in Hessen, gewesen ist - vollkommene Zusammenbrüche -, auch in Italien, in der Schweiz, in Großbritannien."
Deshalb sei die 380-kV-Leitung durch den Flachgau nach St. Peter am Hart in Oberösterreich unbedingt notwendig, betonte der Bundeskanzler.
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salzburg.ORF.at; 8.3.06
Drei Fachleute und zwei Meinungen: Im "Wettkampf" der Experten um die Frage, ob 380-kV-Leitungen die Gefahr von Krebs beim Menschen steigern können, steht es 2:1 in Salzburg und OÖ für jene, die das bestreiten.
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