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HUBSCHRAUBER-ABSTURZ |
29.05.2006 |
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Überlebende: "Lebensuhr nicht abgelaufen"
"Unsere Lebensuhr war noch nicht abgelaufen": Das sagen die Insassen des ÖAMTC-Rettungshelikopters C 6, die den Absturz am 1. Mai beim Salzburger Unfallkrankenhaus überlebt haben. "Thema" um 21.10 Uhr in ORF 2 zeigt ein Interview mit ihnen.
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"Bilder laufen wieder und wieder ab"
Der Helikopter war bei der Landung auf dem Dach des Unfallkrankenhauses aus bisher ungeklärter Ursache zur Seite gekippt und 25 Meter in die Tiefe gestürzt. Der transportierte Patient und der Pilot überlebten schwer verletzt. Die übrige Crew kam mit leichten Verletzungen davon.
"Die Bilder des Absturzes, diese drei bis fünf Sekunden laufen im Kopf wieder und wieder ab", erzählte der Bischofshofener Bergrettungsmann und Flugretter Josef Kreuzberger aus Bischofshofen dem "Thema"-Team, "Im Cockpit wurde nichts gesprochen, es war klar, dass wir abstürzen werden. Der Aufschlag war nicht einmal so drastisch."
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Viele Leute getroffen
Die Lendenwirbelverletzungen zwingen Kreuzberger immer noch in den Krankenstand: "Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach einem solchen Unfall wieder unter die Leute gehen kann, deshalb war mir auch so wichtig, viele Leute zu treffen, auch Freunde, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe".
Ob er je wieder in einen Hubschrauber steigen wird, will Kreuzberger aber nicht sagen.
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"Es war furchbar"
"Das Leben ist ein Geschenk" sinniert der 53-jährige in Obertrum (Flachgau) lebende Erwin Holler. Der Hobby-Motorsportler hat am 1. Mai zunächst einen schweren Motorradunfall und in der Folge den Hubschrauberabsturz überlebt.
"Es war fürchterlich. Ich hörte einen Riesenkrach, dann lag ich seitlich auf der Tragbahre angeschnallt und eingeklemmt im Hubschrauber", erinnert sich der vierfache Vater.
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Angst ein ständiger Begleiter
Seit dem Unfall sei Angst sein ständiger Begleiter, sagt Holler: "Ich habe furchtbare Platzangst, wache in der Nacht schweißgebadet auf." Das Reden fällt ihm auch sichtlich schwer.
Mit dem Motorradfahren sei nach 29 Jahren endgültig Schluss, betont der gebürtige Oberösterreicher. Er will das Schicksal nicht mehr herausfordern und hat nur einen Wunsch: Gesundheit: "Ich will wieder so werden wie ich war und mehr aufpassen, vor allem auf mich selber aufpassen", nimmt sich der 53-Jährige vor.
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Unfall-Ursache noch unklar
Die Ursache für den Unfall ist unterdessen immer noch unklar. Ein Bericht der Flugunfallkommission steht noch aus. Er sei auch nicht vor Jahresende zu erwarten betonen die Ermittler.
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tv.ORF.at
Einen Ausschnitt aus dem Interview sehen Sie heute um 19.00 Uhr in "Salzburg heute" in ORF 2. Der komplette Beitrag ist ab 21.10 in "Thema" in ORF 2 zu sehen.
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salzburg.ORF.at; 2.5.06
Sie seien beim Landeanflug auf das Unfallkrankenhaus "plötzlich nach rechts weggekippt". Das sagt die Notärztin Eva Frauenschuh nach dem Hubschrauberabsturz beim UKH. Die Ursache ist noch nicht klar.
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9.5.06
Reagiert das Verkehrsministerium zu langsam auf Abstürze? Seit mehr als zwei Jahren gibt es im Fall eines Flugunfalles im Pongau kein Gutachten. Die Staatsanwaltschaft teilt mit, ihr seien die Hände gebunden, solange das Ministerium nicht reagiere.
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